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FIFA-Chef: Spiele bei rassistischen Vorkommnissen abbrechen

Archivmeldung vom 13.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gianni Infantino (2011)
Gianni Infantino (2011)

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

FIFA-Chef Gianni Infantino hat sich dafür ausgesprochen, Fußballspiele künftig bei rassistischen Ausfällen abzubrechen, wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Samstag mitteilte.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "„Wir haben bei unseren Turnieren ein Drei-Stufen Prozedere eingeführt, ein Mechanismus, der es Schiedsrichtern erlaubt, ein Spiel bei Diskriminierungen abzubrechen”, zitiert DPA Infantino.

Er rief die Fußball-Verbände, Ligen und Vereine dazu auf, ebenfalls eine Null-Toleranz-Politik zu verfolgen und harte Sanktionen durchzusetzen.

„Rassismus hat keinen Platz im Fußball, genauso wie er keinen Platz in der Gesellschaft hat”, so Infantino.

Zuletzt hatte es bei Fußballspielen in verschiedenen Ländern immer wieder rassistische Beleidigungen von Fans gegen Spieler gegeben. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hatte sich daher am Freitag sogar dafür ausgesprochen, Täter lebenslang aus den Fußball-Stadien zu verbannen. „Wenn man so etwas macht, sollte einem verboten werden, ein Stadion zu betreten”, sagte Klopp. „Aus meiner Sicht ein ganzes Leben lang. Denn es ist einfach ein komplett falsches Verständnis von dem, wie Leben sein sollte.”"

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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