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Magath sieht deutsche Mannschaft ohne Probleme im Viertelfinale

Archivmeldung vom 09.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Felix Magath (2012)
Felix Magath (2012)

Foto: Franconia
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Felix Magath sieht für die deutsche Mannschaft keine Probleme, bei der Weltmeisterschaft mindestens das Viertelfinale zu erreichen. Die Gruppe finde er "nicht übermäßig schwer", und "insgesamt gesehen sind die Gegner nicht auf dem Niveau, das wir in der Lage sind zu spielen. Ich finde es eine Selbstverständlichkeit, in dieser Gruppe weiterzukommen", sagte der 60-Jährige im Interview mit der "Welt am Sonntag".

Im Achtelfinale würde die DFB-Auswahl dann auf einen Vertreter der Gruppe H (Belgien, Algerien, Südkorea, Russland) treffen. "Da dürfen wir keinen Zweifel daran lassen, dass das ein Glückslos ist. Eigentlich können wir schon eine Runde weiterschauen, wenn wir das Achtelfinale erreicht haben", sagte Magath.

Bundestrainer Joachim Löw empfiehlt er einen kommunikativen Strategiewechselt. Löw hatte zuletzt gesagt, dass Brasilien für ihn der Topfavorit auf den WM-Titel sei. "Ich hätte an seiner Stelle gesagt: Wir wollen Weltmeister werden", sagte Magath. Der Druck werde ohnehin riesig sein, "da kann Löw sagen, was er will. Die deutschen Fans erwarten einen Titel von der Mannschaft, und das zu Recht. Sie ist auf dem Zenit ihres Könnens."

Mit Blick auf den Vorrundengegner Ghana und dessen Star Kevin-Prince Boateng konnte sich der ehemalige Schalke-Trainer einen Seitenhieb auf seinen Ex-Klub nicht verkneifen. Boatengs Knie gilt als anfällig: "Als Trainer hatte ich immer meine Schwierigkeiten mit Spielern, bei denen ich nie ganz weiß, ob sie nun voll einsatzfähig sind oder nicht. Aus meiner Sicht ist das eine ganz schwierige Situation. Darum hätte ich als Trainer einem solchen Transfer nicht zugestimmt", sagte Magath.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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