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Maas stellt Fußball-WM in Russland und Katar infrage

Archivmeldung vom 29.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Heiko Maas Bild: spd-saar.de
Heiko Maas Bild: spd-saar.de

Nach dem Bekanntwerden der schwerwiegenden Korruptionsvorwürfe gegen leitende FIFA-Funktionäre und ersten Geständnissen fordert Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) in "Bild" (Freitag) einen Neuanfang bei der FIFA ohne Sepp Blatter.

Heiko Maas sagte "Bild": "Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch jemanden gibt, der Sepp Blatter für den Richtigen hält, um jetzt für Aufklärung zu sorgen." Bei den Fans herrsche nur noch Fassungslosigkeit und selbst die Sponsoren hätten erkannt, "dass Werbung bei der FIFA rufschädigend wirken kann", so der SPD-Politiker weiter. Maas sagte "Bild": "Berichte über Korruption gibt es doch schon lange, wirklich aufgeklärt worden ist nichts von Blatter und Co. Statt ‚Weiter so’, bräuchte es jetzt einen Neuanfang."

Der Justizminister fordert im Fall der nachgewiesenen Korruption sogar eine Neuvergabe der Fußball-WM 2018 und 2022. Maas sagte "Bild": "Wenn sich herausstellt, dass Stimmen gekauft worden sind, ist eine darauf basierende Entscheidung wohl kaum zu halten. Maßgeblich für die Vergabe einer WM darf doch nicht sein, wer die höchsten Schmiergelder zahlt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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