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Sportwissenschaftler: „eSportler brauchen einen Körper wie Ronaldo“

Archivmeldung vom 05.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Cristiano Ronaldo im Champions-League-Finale 2018
Cristiano Ronaldo im Champions-League-Finale 2018

Von Антон Зайцев - https://www.soccer.ru/galery/1050902/photo/728369, CC BY-SA 3.0, Link

Im Interview mit der SPORT BILD erklärt Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und Gesundheitsexperte der Deutschen Sporthochschule Köln, dass fitte Gamer in Zukunft viel erfolgreicher sein werden, als Zocker mit Übergewicht.

Froböse zu SPORT BILD: „Konsolen-Profis, die ein gutes Fitnesslevel mitbringen, können sich länger konzentrieren. Unabhängig davon, welchen Titel sie spielen, gibt es immer Parallelen zum traditionellen Sport. League-of-Legends-Spieler müssen sich wie Rennfahrer über Stunden konzentrieren. FIFA19-Profis haben wie Tennis-Spieler immer wieder Pausen.“ In einigen Aspekten müssen die Gamer laut Froböse sogar mehr leisten, als die Athleten traditioneller Sportarten. „eSportler machen mit den Knopfdrücken auf dem Controller rund 350 motorische Bewegungen pro Minute. In den meisten anderen Sportarten schaffen die Athleten nicht einmal 100 Bewegungen in der gleichen Zeit“, erklärt Froböse in SPORT BILD. Der perfekte eSportler besteht laut Froböse aus zwei Teilen. Zu SPORT BILD sagt er: „Körperlich wie Cristiano Ronaldo. Vom Kopf muss er den Ehrgeiz und Fleiß der Asiaten haben.“

Quelle: SPORT BILD

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