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Thierse will mehr Demokratieerziehung in Sportvereinen

Archivmeldung vom 13.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wolfgang Thierse Bild: spd.de
Wolfgang Thierse Bild: spd.de

Angesichts des Skandals um die Ruderin Nadja Drygalla hat Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) eine verstärkte Auseinandersetzung mit Rechtsradikalismus auch in Schulen und Sportvereinen gefordert. "Ein bisschen Demokratieerziehung gehört auch mit zu den Aufgaben eines Sportvereins", sagte Thierse in der rbb-Sendung "THADEUSZ".

"Die Auseinandersetzung mit Rechtsradikalismus ist nicht nur eine Sache von Staat und Polizei, das ist auch etwas Alltägliches, was auch in den Schulen und in den Sportvereinen stattfinden muss."

Dem Vorschlag des Bundesinnenministeriums, ein so genanntes Demokratiebekenntnis in die Förderrichtlinien für Spitzensportler aufzunehmen, erteile Thierse eine Absage: "Ich halte überhaupt nichts davon, ein solches Bekenntnis zu unterschreiben."

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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