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Werner: „Mindestens ein Jahr unter Nagelsmann“

Archivmeldung vom 15.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Timo Werner
Timo Werner

Foto: Granada
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Timo Werner sieht seine Zukunft trotz zahlreicher Angebote bei RB Leipzig. „Mit der Verpflichtung von Julian Nagelsmann hat der Klub ein Ausrufezeichen gesetzt. Wenn so ein Trainer kommt, macht man sich Gedanken, länger unter ihm zu spielen. Weil ich davon überzeugt bin, dass er einen noch besser macht. Aber mein Vertrag bei RB läuft ohnehin noch bis 2020, also werde ich auf jeden Fall mindestens ein Jahr unter ihm spielen. Ich sehe dann ja, ob sein System und seine Vorstellungen zu mir passen. Ob wir tatsächlich eine Chance haben, irgendwann auch mal Meister werden zu können und vielleicht sogar regelmäßig in der Champions League zu spielen“, sagt der Nationalspieler im Interview mit SPORT BILD.

Allerdings kündigt er auch an, kurz über lang zu einem Top-Klub gehen zu wollen: „In Leipzig spiele ich eine gute und wichtige Rolle. Viele Fußballinteressierte in Deutschland kennen mich mittlerweile, vielleicht auch einige in Europa. Aber man hat das große Ziel, dass die ganze Welt einen als richtigen Top-Spieler kennt. Das schafft man aber nur, wenn man in einem Champions-League-Finale oder zumindest Halbfinale steht. Ich denke, dass wir aktuell in Leipzig noch nicht ganz so weit sind, das zu erreichen. Ich würde irgendwann gerne auf ein Level kommen wie Hazard oder Griezmann – an Neymar, Messi oder Ronaldo denke ich erst überhaupt gar nicht –, dann muss man vielleicht zu einem ganz großen Verein gehen, weil dort die Aufmerksamkeit noch mal eine ganze andere ist.“

Derweil spricht Werner sich für eine Rückkehr von Mesut Özil in die Nationalmannschaft aus. „Ich finde es schade, dass es so endete. Er hat viel für Deutschland geleistet, beim WM-Titelgewinn in Brasilien war er Stammspieler. Man wünscht sich, dass sich beide Parteien nochmals zusammensetzen und nicht auf diese Weise auseinandergehen. Ich glaube auch, dass viele in der Mannschaft glücklich wären, wenn Mesut Özil sagen würde, ich mach‘s nochmal. Er ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann und ist im Team hoch angesehen“, sagt der Nationalstürmer.

Quelle: SPORT BILD

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