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Schiedsrichter-Winkmann: "Natürlich bin auch ich nicht glücklich darüber"

Archivmeldung vom 17.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Guido Winkmann (2017)
Guido Winkmann (2017)

Foto: Northside
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

DFB-Schiedsrichter Guido Winkmann aus Kerken ist selbst unzufrieden damit, dass er noch nach dem Halbzeitpfiff bei der Begegnung zwischen Mainz und Freiburg einen Elfmeter gegeben hat. "Natürlich bin auch ich nicht glücklich darüber. Am Ende geht es aber darum, eine korrekte Entscheidung zu treffen", sagte Winkmann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Durch die TV-Bilder sah ich eindeutig belegt, dass der Freiburger Spieler ein Handspiel begangen hat. Er hatte seinen Arm sehr weit abgespreizt, dass ich zu dieser Entscheidung gekommen bin. Wie gesagt, das alles hätte ich vom Ablauf her auch gerne anders gehabt, aber am Ende steht die richtige Entscheidung." Winkmann empfindet den Videobeweis als wichtige Unterstützung für die Unparteiischen: "Grundsätzlich ist der Videobeweis das richtige Instrument. Aber ja, es gibt durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten - und die werden ja auch vom Verband angegangen. Dazu zählt unter anderem der Einsatz von kalibrierten Linien, um Abseitsstellungen zweifelsfrei beurteilen zu können. Ich denke, es ist wichtig, dass auch im Stadion klar kommuniziert wird, warum eine Szene wie bewertet worden ist."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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