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Leichtathletik-WM: Grüne fordern Zeichen gegen russisches Homosexuellen-Gesetz

Archivmeldung vom 09.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften finden vom 10. bis 18. August 2013 im Olympiastadion Luschniki in Moskau statt. Grafik: IAAF
Die 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften finden vom 10. bis 18. August 2013 im Olympiastadion Luschniki in Moskau statt. Grafik: IAAF

Grünen-Sportpolitikerin Viola von Cramon hat die deutschen Sportverbände aufgefordert, sich für die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen. Die deutsche Delegation solle ihre Sportler zur Leichtathletik-WM in Moskau ermuntern, deutliche Zeichen gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben zu setzen, wie etwa mit dem Aufhängen von Regenbogenfahnen, sagte von Cramon im Radiosender hr-Info.

 Es sei optimal, wenn es einen "Kuss auf dem Treppchen" geben würde, meinte sie weiter.

Russland verstoße mit dem Homosexuellen-Gesetz gegen seine eigenen unterzeichneten Verträge und gegen seine eigenen Werte. "Eigentlich hätte man Russland niemals als Ausrichterstaat wählen dürfen", so von Cramon weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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