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DSV-Kombi-Team gewinnt Goldmedaille

Archivmeldung vom 25.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: © GEPA-pictures/ WSC Seefeld 2019
Bild: © GEPA-pictures/ WSC Seefeld 2019

Die deutschen Kombinierer Eric Frenzel und Fabian Rießle räumen bei der WM auch im Teamsprint Gold ab. Schon nach dem Springen lagen sie auf dem ersten Platz. verdrängen. Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte auch im Lager der österreichischen Kombinierer. In einem überaus spannenden Team-Sprint holten Franz Josef Rehrl und Bernhard Gruber Bronze und damit bereits die zweite Medaille für das Kombi-Team. Für Rehrl ist es bereits das zweite Stück Edelmetall nach seinem dritten Platz im Einzel. Silber ging an Norwegen.

Bild: © GEPA-pictures/ WSC Seefeld 2019
Bild: © GEPA-pictures/ WSC Seefeld 2019
Bild: © GEPA-pictures/ WSC Seefeld 2019
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Die beiden Österreicher, die sich auf der Schanze in Innsbruck eine gute Ausgangsposition geschaffen hatten, durften nach dem dritten Zwischenrang am Bergisel sogar mit mehr spekulieren, doch zunächst war das nach dem Springen souveräne Deutsche Duo Eric Frenzel/Fabian Rießle in der Loipe nicht mehr zu holen und am Ende verlor Berni Gruber den Sprint um Silber hauchdünn gegen Jarl Magne Riiber, immerhin der regierende Weltcup-Gesamtsieger. Aber letztlich überwog die Freude über Bronze bei den Österreichern, speziell weil es doch gelungen war, die in Innsbruck am Bergisel überraschenden Japaner Watabe/Watabe noch klar zu distanzieren.

Der Zwischenstand nach Innsbruck versprach einen harten Kampf um die Medaillen – Rehrl/Gruber hatten sich 22 Sekunden hinter den beiden deutschen und 14 Sekunden hinter den Japanern eingereiht, aber nur 5 Sekunden Vorsprung auf Norwegen herausgeholt. In der Loipe hatten sich die Verfolger dann schnell geeinigt, allein gegen das Duo an der Spitze war kein Kraut gewachsen. Nur einmal, rund zwei Kilometer vor dem Ziel, war noch einmal Spannung aufgekeimt, durften die ,,Jäger“ Hoffnung schöpfen; doch mit einem Zwischenspurt machte Rießle alles klar – Deutschland siegte vor Norwegen und Österreich, Frenzel gewann sein zweites Gold, Schmid das zweite Silber und Rehrl zum zweiten Mal Bronze.

Stimmen der Medaillengewinner:

Eric Frenzel (GER): "Das ist unglaublich! Die letzten Wochen waren echt hart für mich und es war gar nicht leicht, hier Selbstvertrauen zu haben … Der Wettbewerb am Freitag war natürlich ein Durchbruch und gab mir Selbstvertrauen zurück … Wir wissen, dass wir auch im Langlauf derzeit sehr stark sind und sind auch mit viel Selbstbewusstsein ins Rennen gegangen ... Ein Traum!"

Fabian Riessle (GER): "Heute war ein sehr, sehr guter Tag für uns beide. Im Vorfeld haben wir uns ja echt schwer getan mit dieser Schanze – und der Eric hat da ja voll einen runter gezimmert am Freitag, das hat dem ganzen Team echt Auftrieb gegeben. Wenn Eric das kann, können wir das auch hinbekommen. Wir hoffen, dass wir den Schwung jetzt für das ganze Team auch auf die Kleinschanze mitnehmen können."

Franz-Josef Rehrl (AUT): "Ich bin überglücklich – das ist irgendwie kitschig: Zwei Medaillen in zwei Bewerben. Also morgen werde ich Ausschlafen und das ganze voll genießen."

Bernhard Gruber (AUT): "Ja, es ist einfach unbeschreiblich, vor zwei Wochen hätte ich nicht gedacht, dass ich da stehe – es ist ein Wechselbad der Gefühle ... es sind schon ein Haufen Emotionen dabei."

Sprint-Spektakel an Schweden und Norwegen

Und wieder einmal dominierte die Taktik – vor rund 10.300 begeisterten Fans holte sich Sprint-Weltmeister Johannes Hoesflot Klaebo mit seinem Partner Emil Iversen sein zweites Gold bei der Weltmeisterschaft in Seefeld ab. Die Entscheidung hatten die Norweger mit einem unglaublichen Antritt im Finish, kurz vor dem letzten Anstieg herbeigeführt, ließen dabei ihren Konkurrenten keine Chance. Die Russen Gleb Retiwich und Alexander Bolschunow mussten sich mit Platz zwei begnügen, Bronze holten die Italiener Francesco de Fabiani und Federico Pellegrino. Österreich mit Max Hauke und Dominik Baldauf belegte Platz sechs.

Für Norwegen war es in der sechsten Langlauf-Entscheidung schon der fünfte Titel, im Rennen davor, dem Team-Sprint der Damen war das norwegische Duo mit Ingvild Flugstad Östberg und Maiken Caspersen Falla nicht über Rang drei hinausgekommen. Da hatte es nach einem ebenso spannenden Rennen vor den Augen des schwedischen Königspaares den Triumph für die Schwedinnen Stina Nilsson und Maja Dahlqvist gegeben, die das sensationell stark laufende slowenische Duo Katja Visnar/Annamarija Lampic auf Platz zwei verwies.

Überraschend auch das Abschneiden der Österreicher bei den Herren. Max Hauke und Dominik Baldauf belohnten sich nach einer Top-Vorstellung mit dem sechsten Platz. Baldauf hatte sich nach zwei verpassten Team-Sprint-WM-Finale 2015 und 2017 mit anderen Partnern diesmal seinen langjährigen Freund Hauke ausgewählt. Der Steirer hatte dafür auf den Skiathlon verzichtet. Wie auch immer – der Aufstellungspoker ging voll auf. „Das ist ein Wahnsinnsergebnis für die ganze Mannschaft Wir haben gezeigt, was möglich ist, was in uns steckt, das macht uns richtig stolz“, freute sich Hauke über das unerwartete Spitzenergebnis vor der beeindruckenden Kulisse im Seefelder Langlaufstadion.

NK Ergebnisliste Team Sprint 2x7,5 km (HS130)

LL Ergebnisliste Finale Team Sprint Damen

LL Ergebnisliste Finale Team Sprint Herren

Quelle: ÖSV - seefeld2019.com

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