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Statistik: Brasilien ist mit deutlichem Abstand Fußball-WM-Favorit

Archivmeldung vom 03.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Univ.-Prof. Achim Zeileis
Quelle: Universität Innsbruck (idw)
Univ.-Prof. Achim Zeileis Quelle: Universität Innsbruck (idw)

Zu den Favoriten für den Fußball-Weltmeistertitel gehört Gastgeber Brasilien. Der Vorsprung zu den anderen Mannschaften ist allerdings bedeutend größer als vielfach angenommen, wie Statistiker rund um Achim Zeileis von der Uni Innsbruck jetzt zeigen. Mit ihrem auf Buchmacherquoten basierenden statistischen Modell haben die Forscher um Zeileis bereits 2008 das EURO-Finale, 2010 den Weltmeister Spanien und vor zwei Jahren ebenfalls Spanien als Europameister richtig vorhergesagt.

Erstmals seit 36 Jahren findet die FIFA-Weltmeisterschaft wieder in Südamerika statt. Und wie bei allen bisherigen in Südamerika ausgetragenen Fußball-WMs ist auch diesmal der Sieg eines südamerikanischen Landes, nämlich des Gastgebers Brasilien, am wahrscheinlichsten, wie der Statistiker Prof. Achim Zeileis von der Uni Innsbruck in einer gemeinsamen Arbeit mit zwei Kollegen von der Wirtschaftsuniversität Wien nachweist.

Die Wissenschaftler verwenden dabei ein Modell, das sich bereits bei Vorhersagen für die vergangenen beiden Fußball-Europameisterschaften und der WM 2010 bewährt hat: Das sogenannte Buchmacher-Konsensus-Modell. Das Forscherteam greift darin auf die Quoten von 22 Online-Wettanbietern (Buchmachern) zurück, die kombiniert mit komplexen statistischen Rechenmodellen eine Simulation aller möglichen Spielvarianten und Ergebnisse zulassen.

Die höchsten Siegchancen hat nach diesem Modell Brasilien mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 22,5 Prozent. Drei weitere Mannschaften haben dahinter noch vergleichsweise hohe Chancen auf einen Sieg, wenn auch deutlich niedrigere als der Gastgeber: Argentinien gewinnt mit 15,8 Prozent Wahrscheinlichkeit, Deutschland mit 13,4 und Spanien mit 11,8 Prozent. Dahinter folgt sehr weit abgeschlagen eine Reihe weiterer Länder, mit Belgien als Insidertipp und „best of the rest“ mit einer Gewinn-Wahrscheinlichkeit von nur noch 4,8 Prozent.

Das Buchmacher-Modell erlaubt auch die Modellierung von Wahrscheinlichkeiten des Finalspiels, hier ist die Unsicherheit aber wesentlich höher – das wahrscheinlichste Finale lautet Brasilien gegen Argentinien. „Wir modellieren nicht nur den Sieger, sondern können jede denkbare Spielkonstellation darstellen. Bei diesen Modellen gewinnt Brasilien als einziges Team gegen deutlich mehr als die Hälfte aller anderen Teams mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 Prozent. So können wir auch für jede der acht Gruppen jene Mannschaften ermitteln, für die ein Aufstieg am wahrscheinlichsten ist und landen letztlich beim wahrscheinlichsten Finale“, erklärt Achim Zeileis.

Quelle: Universität Innsbruck (idw)

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