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Dressur-Olympiasiegerin Nadine Capellmann kritisiert Reiterliche Vereinigung

Archivmeldung vom 29.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Dressur-Olympiasiegerin Nadine Capellmann hat mit Unverständnis auf die Auflösung ihres Nationalkaders reagiert. "Ich kann nachvollziehen, dass der Verband auf die anhaltende Doping-Debatte bei den Springreitern reagiert", sagte sie der Rheinischen Post. "Dass aber auch wir Dressurreiter da mit reingezogen werden, verstehe ich nicht."

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat gestern infolge der anhaltenden Doping-Debatte ihre Spitzen-Kader der olympischen Disziplinen Springen, Dressur und Vielseitigkeit mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) wurde nach seinem jüngsten Aussagen zum Umgang mit Medikationen bei Pferden zusätzlich bestraft und darf keine Nationenpreise mehr reiten.

Die 43-jährige Capellmann kritisierte in diesem Zusammenhang auch, dass sie nicht direkt von der Reiterlichen Vereinigung (FN) über die Entscheidung informiert worden sei, und die Nachricht über die Kaderauflösung per Internet erfahren habe.

Quelle: Rheinische Post

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