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FIS Skiflug WM Kulm 2016: Deutsche Skispringer fliegen zu Silber

Archivmeldung vom 18.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Goldmedaille der FIS
Goldmedaille der FIS

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach einer tollen Aufholjagd haben die deutschen Skispringer bei der Skiflug-WM am Kulm hinter Norwegen und vor Gastgeber Österreich die Silbermedaille im Teamwettbewerb gewonnen.

Norwegen ist das Maß aller Dinge im Skifliegen. In der Besetzung Anders Fannemel, Johann Andre Forfang, Daniel Andre Tande und Kenneth Gangnes deklassierten sie die Konkurrenz und flogen allen auf und davon. Alle Skandinavier überflogen jeweils zweimal die 200-Meter-Marke, was mit 1467,7 Punkten einen satten Vorsprung von über 110 Punkten bedeutete. Dahinter war das Rennen um die weiteren Medaillen offen, es ging hin und her. Der Wettkampf am Kulm in Tauplitz/Bad Mitterndorf war an Spannung kaum zu überbieten. Am Ende hatte die deutsche Mannschaft in der Besetzung Andreas Wellinger (196+193 Meter), Stephan Leyhe (168+202), Richard Freitag (213,5+207) und Severin Freund (219+218,5) mit 1357,3 Punkten vor Österreich mit Stefan Kraft, Manuel Poppinger, Manuel Fettner und Michael Hayböck (1310,4 Punkte) das bessere Ende für sich. Auf den weiteren Plätzen landeten Slowenien (1272,7 Punkte) mit Skiflug-Weltmeister Peter Prevc (228+238 Meter), Polen (1211,9), Tschechien (1018,4), Finnland (721,6) und Russland (707,5).

Der Jubel im deutschen Team war unbeschreiblich, als Severin Freund das Silber sicherte. Im Auslauf nahmen Andreas Wellinger, Stephan Leyhe und Richard Freitag den besten deutschen Adler Freund in Empfang. Vor der Siegerehrung waren die Silber-Jungs beim ZDF zum Interview zu Gast. „Das ist unbeschreiblich, die erste WM und gleich die erste Medaille“, sagte ein überglücklicher Stephan Leyhe. „Das wird für ewig in Erinnerung bleiben, das nehme ich so mit nach Hause.“

Derweil kannte die Euphorie über diesen fantastischen Erfolg des SCW-Adlers an der Mühlenkopfschanze in der Heimat des 24-jährigen Schwalefelder keine Grenzen. Unmittelbar nach der Siegerehrung der beiden Continental Cups versammelten sich die Ski-Club-Mitglieder vor den TV-Geräten, um in den entscheidenden Minuten mit zu fiebern. Stephans Vater Volker, der zum großen Ski-Club-Helferteam gehört, hatte viele Gratulationshände zu schütteln. Alle hatten „ihrem Stephan“ die Daumen gedrückt und waren außer sich vor Freude. Trotz der Aufräumarbeiten nach dem COC-Wochenende dürfte das für die „Free Willis“ nach diesem Triumph eine lange Nacht werden. Denn eine WM-Medaille im Skispringen für den Traditionsverein hat es in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte noch nicht gegeben.

Quelle: Dieter Schütz - Weltcup-Pressechef

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