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1. Bundesliga: Freiburg und Frankfurt unentschieden

Archivmeldung vom 07.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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In der letzten Partie des 8. Spieltages der Fußball-Bundesliga haben sich Freiburg und Frankfurt mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Zuvor hat in der ersten Sonntagspartie der HSV das Kellerduell gegen Nürnberg eindeutig für sich entschieden und mit 5:0 auswärts gewonnen.

Bei beiden Treffern lenkte ein Freiburger den Ball ins Tor: In der 64. Minute ein Eigentor durch Günter, in der 85. Minute dann der Ausgleich durch Höfler. Die Freiburger bleiben damit weiterhin ohne Sieg. 

Hamburg gewinnt 5:0 gegen Nürnberg

Van der Vaart legte in der 17. Minute vor, Lasogga legte mit einem Dreierpack (60., 63. und 67. Minute) nach, Arslan machte in der 74. Minute den Deckel drauf. Die Nürnberger hatten fast die ganzen 90 Minuten über nicht den Hauch einer Chance. Nürnberg bleibt damit in dieser Saison ohne Sieg, der HSV verabschiedet sich vorerst von den Abstiegsrängen.

Bayern neuer Tabellenführer

In München darf das Ende des Oktoberfestes ausgelassen gefeiert werden: Bayern hat am Samstagabend gegen Leverkusen 1:1 gespielt und sich damit die Tabellenführung geschnappt, nachdem Dortmund am Nachmittag verloren hatte. Kroos hatte in der 29. Minute für die Bayern vorgelegt, Leverkusen nur zwei Minuten später durch Sam ausgeglichen. Am Ende wurde die Partie richtig spektakulär, Leverkusen machte Druck, konnte den Sieg aber dennoch nicht mehr erreichen. Ein Sieg wäre für die Gastgeber dann doch unverdient gewesen, die Bayern waren über weite Strecken überlegen.

In der Tabelle ist nun erstmals in dieser Saison der FC Bayern auf Platz eins, gefolgt von Dortmund und Leverkusen. Auf den Abstiegsrängen sind Freiburg und Braunschweig.

Die wichtigsten Stimmen zum 8. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei Sky:

Christian Streich (Trainer SC Freiburg) über...

...das 1:1 gegen Frankfurt: "Wir haben gegen eine starke Frankfurter Mannschaft gespielt, die anfangs überlegen war, da hätten wir in Rückstand geraten können. In der 2. Halbzeit hatten wir die besseren Chancen. Wir machen dann ein Eigentor, was relativ bezeichnend ist für unsere Situation. Am Ende war es ein verdientes Unentschieden."

...über die aktuelle Situation beim SC Freiburg: "Ich habe im Moment keine Zeit zu grübeln, wir haben alle drei, vier Tage ein Spiel. Für uns ist das eine riesige Herausforderung. Ich habe zwar 15 Jahre Jugend trainiert, ich hatte aber noch nie vier Punkte nach acht Spieltagen. Wenn ich sehe, wie die Jungs alles tun und wir alles abarbeiten, ist das ok. Mehr geht nicht."

... den mehrfachen Rot-Sünder Fallou Diagne: "Diagne ist ein sehr, sehr talentierter Spieler. Ein Spieler, der auch in einem größeren Verein als Freiburg spielen könnte. In letzter Zeit habe ich nicht die Weiterentwicklung gesehen bei ihm. Das geht nur, wenn man hoch konzentriert ist."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt) ... ... über die Gelb-Rote Karte für Flum und nach dem 1:1: "Wenn einer fünf Mal rollt, dann hat er nix. Uns tut die Länderspielpause jetzt sehr gut."

Johannes Flum (Eintracht Frankfurt): "Es ist immer so in Freiburg, dass es am Schluss heiß her geht. Bei der zweiten Gelben Karte sieht man, dass ich den Ball spiele. In der 1. Halbzeit müssen wir den Sack zu machen, dann ist die Messe gelesen. Letztendlich ist das Unentschieden verdient."

Martin Bader (Sportdirektor 1.FC Nürnberg) über...

...die Zukunft von Trainer Wiesinger: "Es war klar, dass diese Fragen kommen. Es gibt im Fußball nicht nur Schwarz oder Weiß. Wir müssen diese Qualität die unser Verein hat in den Gremien, mit der Mannschaft besprechen. Wir sind immer Fan davon gewesen, dass wir Verträge, die wir geschlossen haben, mit Leben füllen und dass wir zu unseren leitenden Angestellten mit einhundertprozentiger Überzeugung stehen. Das war heute ein richtiger Rückschlag. Den müssen wir aufarbeiten. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, die Wunden zu lecken. Das sind tiefe Wunden. Wir werden immer wieder Lösung finden, auch diesmal werden wir eine Lösung finden."

Bert van Marwijk (Trainer Hamburger SV) ...

...über die Leistung seiner Mannschaft: "Ein 5:0 passiert nicht jede Woche in der Bundesliga. Ich bin erst eineinhalb Wochen da und ich habe immer gesagt, dass ich offensiven Fußball mag. Für uns war wichtig, dass das Vertrauen zurückkommt. Wir sind bis zum Ende konzentriert geblieben, das ist wichtig.

...auf die Frage, wie er die Mannschaft belohnt: "Morgen trainieren."

Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV) über seinen Hattrick: "Ich freue mich natürlich über den Hattrick. Das Wichtigste ist aber, das wir als Mannschaft funktioniert haben. An so einem Tag klappt alles. Ich bin froh, jetzt hier beim HSV zu sein, habe hier eine super Mannschaft, die mich in Szene setzt. Ich brauche nur noch die Tore zu machen."

Rafael van der Vaart (Hamburger SV): "Es ist ein herrliches Gefühl, wenn man gewinnt. Auch wenn es nur ein Spiel war, sieht man, dass wir Fußball spielen können."

Oliver Kreuzer (Sportchef Hamburger SV): "Man erhofft sich immer etwas durch einen Trainerwechsel. Er (van Marwijk) hat Kleinigkeiten verändert. Wir haben heute auch im richtigen Moment die Tore gemacht."

Michael Wiesinger (Trainer 1.FC Nürnberg): "Das war eine verdammt harte Niederlage. In der 1. Halbzeit haben wir definitiv ein gutes Spiel gemacht. Wir wollten heute den Bock umstoßen. Das 0:4 und 0:5 war fast schon Slapstick, dann gehst du mit 0:5 unter, das ist brutal. Ich muss jetzt auch für mich mal nachdenken. Ich hinterfrage mich auch selbst. So ein 0:5 ist brutal, da hast du wenig Argumente als Trainer. Es geht nicht um mich, der Club muss in die Spur kommen. Das Spiel heute war brutal emotional für mich."

Per Nilsson (1.FC Nürnberg): "Ich finde keine Worte für unsere 2. Halbzeit, das war Wahnsinn."

Bernd Leno (Bayer Leverkusen) ....

... über das ungleiche Duell: "Das war ein bisschen zu erwarten, weil Bayern schon teilweise eine Übermannschaft ist. Wir haben bis zur letzten Sekunde um unser Leben gekämpft. Den Punkt haben wir uns verdient und erarbeitet."

... über seine Vielbeschäftigung: "Als Torwart ist das ein bisschen dankbarer, weil man dann im Spiel ist. Man ist voll drin und wacher."

... über den Unterschied zwischen Bayern und Bayer: "Spielerisch sind wir schon noch ein Stück weg. Ich glaube, der Punkt ist ein bisschen glücklich, denn wir hatten wenige Torchancen. Die Bayern sind die Bayern und wir sind heute mehr über den Kampf gekommen. Das mussten wir, weil es spielerisch nicht möglich war."

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern) über das Unentschieden: "Wir haben alles gemacht. Wir sind Erster in der Tabelle. Ich bin sehr, sehr stolz auf seiner Leistung. In meiner ersten Periode hier ist das Wichtigste das Spiel.

Philipp Lahm (FC Bayern)...

... über die vielen vergebenen Chancen: "Erstmal gehören zum Fußball Tore und wir haben versäumt, die Tore zu machen. Wir haben es phasenweise sehr, sehr gut herausgespielt und hatten dann immer die Möglichkeit, dass einer im Sechzehner frei war und eine Kopfball- oder Schussmöglichkeit hatte. Nur, da muss man eben das Tor machen. Aber das brauche ich den anderen nicht zu erzählen, das wissen sie selbst."

... über die Vorstellung: "Mit dem Spiel können wir an sich zufrieden sein, denn wir waren klar überlegen. Der Mix hat wieder gestimmt zwischen Offensive und Defensive. Aber es hilft nichts, wenn man viele Torchancen hat und nicht gewinnt."

Franck Ribery (FC Bayern) über das Spiel: "Normal musst du in der ersten Halbzeit gewinnen, vielleicht mit 3:1, 4:1. Das kann passieren Wir waren auch viel unterwegs, das ist nicht einfach. Wir haben gespielt wie ein Champion. Aber wir sind zufrieden, wir haben einen Punkt mitgenommen und sind auf dem ersten Platz."

Matthias Sammer (Sportvorstand FC Bayern) über seine größte Sorgen: "So ein Spiel darfst du dann nicht mehr 2:1 verlieren. Das ist mir durch den Kopf gegangen."

Simon Rolfes (Bayer Leverkusen) über Lenos Leistung: "Wenn du gegen Bayern spielst, ist es klar, dass du einen super Torhüter brauchst. Heute war er natürlich Weltklasse."

Sky Experte Jan-Aage Fjörtoft über das Bayer-Glück: "Der Gott war heute aus Leverkusen."

Sky Experte Dr. Markus Merk über die strittige Szene am Ende des Spiels: "Für mich war es ganz klar kein Elfmeter. Es ist ein normaler Körperkontakt bei Ribery gegen Hegeler. So was darf kein Elfmeter sein."

Fredi Bobic (Sportdirektor VfB Stuttgart) über...

... das frühere Interesse an Pierre-Michel Lasogga (heute Dreifach-Torschütze in Nürnberg): "Wir haben letzten Winter einen Versuch gestartet bei Hertha BSC. Das hat nicht funktioniert. Er ist ein guter Junge mit riesigen Willen. Ich freue mich für ihn, weil er keine einfache Zeit gehabt hat."

... die Veränderungen unter Trainer Thomas Schneider: "Es zeigt sich schon anhand der Ergebnisse. Eine Dominanz, die wir in den letzten Wochen nicht so zeigen konnten. Da sind wir auf einem sehr guten Weg."

... die Ablösung von Ex-Trainer Bruno Labbadia: "Bruno ist ein sehr guter Trainer. Wir haben viele Krisen gemeinsam gemeistert, da war für mich keine Diskussion, weil er die Mannschaft erreicht hat. Es gab eine Phase am Ende der Vorbereitung, wo es ein bisschen los ging. Es sind der Kontakt und der Glaube der Mannschaft am Trainerteam verloren gegangen. Wir haben versucht, gegen zu steuern. Und dann war ein Punkt erreicht, da musst du als Sportverantwortlicher an den Verein denken. Und das war die beste Entscheidung für den Verein in diesem Moment."

... Fußball als Mittel zur Integration: "Das Schöne ist am Fußball, das es heute keine Rolle mehr spielt, aus welcher Nation ein Spieler kommt. Gehst du in die Kabine rein, dann ist das eine große Freude, so etwas zu sehen. So muss eigentlich alles funktionieren."

Sky-Experte Christoph Metzelder über...

... die Situation von Mats Hummels (Borussia Dortmund) nach seinem Platzverweis: "In der momentanen Situation kommt eines zum anderen. Das wird seine Position unter Jogi Löw nicht verbessern."

... über die Nationalmannschaft: "Ich glaube, dass man von Seiten des DFB schätzt, wenn man moderatere Töne anschlägt. Ich glaube, dass öffentlicher Druck bei Jogi Löw nichts bringt. Ich habe Löw als jemanden kennen gelernt, der eine Harmonie in seiner Mannschaft möchte."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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