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Internationale Mathematik-Olympiade 2022: Deutsches Team belegt starken siebten Platz

Archivmeldung vom 18.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Logo der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO)
Logo der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bei der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) in Norwegen hat das deutsche Team Platz 7 und damit die beste Platzierung seit 2006 erreicht. Alle sechs deutschen Teilnehmer konnten eine Medaille gewinnen. Die Schüler hatten sich in den vergangenen Tagen in Oslo mit den besten Nachwuchs-Mathematikern der Welt gemessen. Das Turnier, an dem jährlich Jugendliche aus über 100 Ländern teilnehmen, fand bereits zum 63. Mal statt.

Die jungen Mathe-Asse mussten in zwei Klausuren jeweils drei komplexe Aufgaben lösen, die das Schulniveau deutlich übersteigen. Aus dem deutschen Team errang Samuel Meyer, (Ingolstadt, Klasse 12) eine Goldmedaille, Silber ging an Dmitrii Galatenko (Göttingen, Klasse 10), Juri Kaganskiy (Berlin, Klasse 11), Boldizsár Mann (Essen, Klasse 11) und Christian Noaghiu (München, Klasse 12). Eine Bronzemedaille wurde an Timo Lörke (Erlangen, Klasse 12) verliehen. In der Gesamtwertung belegt Deutschland damit von 104 teilnehmenden Nationen den siebten Platz. Bestes Team war die Mannschaft aus der Volksrepublik China. Betreut wurde die deutsche Mannschaft von Delegationsleiter Prof. Dr. Jürgen Prestin vom Institut für Mathematik der Universität zu Lübeck und dessen Stellvertreter Christian Bernert aus Göttingen.

Im Auswahlverfahren für die IMO hatten sich die Schüler zunächst beim Bundeswettbewerb Mathematik und der Mathematik-Olympiade in Deutschland erfolgreich durchgesetzt. Die besten 16 deutschen Kandidaten durchliefen anschließend zwischen Januar und Juni eine Reihe von Vorbereitungs-Seminaren. In insgesamt sieben Klausuren mussten die Schüler in diesem Zeitraum ihre Olympiareife unter Beweis stellen.

Patrick Bauermann, Leiter der Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe bei Bildung & Begabung, gratulierte den deutschen Medaillen-Gewinnern: "Alle Teilnehmer haben in diesem Jahr eine herausragende Leistung gezeigt, auf die sie stolz sein können. Die Tatsache, dass das Turnier nach zwei Jahren wieder als Präsenzformat stattfinden konnte, hat sicherlich für einen zusätzlichen Motivationsschub gesorgt. Auch für die mathematische Nachwuchsförderung ist das Resultat ein tolles Signal, denn es zeigt, dass Deutschland mit der Weltspitze mithalten kann."

Über die Internationale Mathematik-Olympiade

Die Internationale Mathematik-Olympiade ist ein Klausurwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, die Spaß am Lösen schwieriger mathematischer Aufgaben haben. Sie wurde 1959 auf Initiative Rumäniens ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich in einem anderen Gastland veranstaltet. Inzwischen sind regelmäßig rund 600 Mathe-Asse aus über 100 Ländern am Start. Gastgeber der 63. Auflage des Turniers war in diesem Jahr Norwegen; 2023 wird die IMO in Japan stattfinden. In Deutschland werden der Auswahlwettbewerb sowie die Vorbereitungsseminare über die Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe von Bildung & Begabung organisiert.

Quelle: Bildung & Begabung gemeinnützige GmbH (ots)

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