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Weltrekordjagd am Monsterbakken

Archivmeldung vom 20.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Der Vikersundbakken, oft auch Monsterbakken genannt, ist seit 2010 die größte Skiflugschanze der Welt.
Der Vikersundbakken, oft auch Monsterbakken genannt, ist seit 2010 die größte Skiflugschanze der Welt.

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Andreas Wellinger hat mit den DSV-Adlern beim Skiflug-Weltcup in Vikersund im Mannschaftswettbewerb in der Besetzung Karl Geiger, Richard Freitag, Markus Eisenbichler und Wellinger nur den fünften Platz belegt. Seine Gesamtführung in der mit 100 000 Euro dotierten RAW-AIR-Tour konnte er dabei aber vor dem Einzelspringen am Sonntag erfolgreich verteidigen.

Beim Rekordfestival auf dem Monsterbakken egalisierte Wellinger zunächst mit 245 Metern die deutsche Bestmarke von Severin Freund aus dem Jahr 2015. Im zweiten Durchgang behauptete er mit 242,5 Metern die Pole Position im Kampf um die 60 000-Euro-Siegprämie vor dem Österreicher Stefan Kraft, der mit 253,5 Metern einen Weltrekord aufstellte. Wellinger nimmt ein kleines Polster von 6,2 Punkten vor Kraft in das Finale der Norwegen-Tour mit. Den Sieg im Teamspringen sicherte sich Gastgeber Norwegen mit 1572,6 Punkten vor Polen (1538,6) und Österreich (1465,4).

In einem furiosen Wettkampf hagelte es vor den Augen von König Olaf Bestmarken am laufenden Band: Erst verbesserte der Norweger Robert Johansson den zwei Jahre alten Skiflug-Weltrekord seines Teamkollegen Anders Fannemel um einen halben Meter auf 252,0 m, dann setzte Kraft mit 253,5 m noch einen drauf. Wellinger behielt dank des deutschen Rekords sowie 242,5 Metern im zweiten Durchgang seine Führung in der Gesamtwertung. Nach zwölf von 14 Durchgängen liegt der Bayer mit 1879,5 Punkten knapp vor Doppel-Weltmeister Kraft (1873,3), der nach seinem Weltrekord auf erneut starke 244,0 m kam. Eisenbichler fiel vom dritten auf den sechsten Rang zurück. Der Sieger der neu geschaffenen "Vierschanzentournee" erhält nach dem Finale am Sonntag 60.000 Euro.

Vor den Augen von Norwegens König Harald erwischte das DSV-Quartett nach 75-minütiger Verzögerung einen denkbar schlechten Auftakt. Startspringer Karl Geiger "hüpfte" nur auf 132,0 m, Deutschland musste von Rang elf aus eine Aufholjagd starten. Richard Freitag (205,5 m), Eisenbichler (206,5) und Wellinger (245,0) brachten das Team zur Halbzeit immerhin auf Rang sechs. Im zweiten Durchgang sorgten der erneut schwache Geiger (172,0), Freitag (210,0) und der beinahe gestürzte Eisenbichler (201,5) immerhin für den Sprung auf Rang fünf, an dem auch Schlussspringer Wellinger (242,5) nichts mehr ändern konnte. Auf Slowenien auf Platz vier (1424,0) fehlten umgerechnet mehr als 65 Meter.

Der Willinger Stephan Leyhe war nur Zuschauer und wird erst in Planica wieder antreten. „Bei mir war es eine Kopfsache. Ich bin in dieser Saison einfach nicht ins Fliegen gekommen“, erklärte er nach der verpassten Qualifikation für den Einzelwettbewerb, wegen der er auch seinen Platz im Team an Karl Geiger abtreten musste. Der übertraf im ersten abgebrochenen Durchgang mit 205 die 200-Meter-Marke, blieb aber danach hinter dieser Leistung zurück.

Quelle: SC Wilingen - Dieter Schütz

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