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1. Bundesliga: Mainz besiegt Wolfsburg mit 2:0

Archivmeldung vom 01.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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Der 1. FSV Mainz 05 hat den VfL Wolfsburg am sechsten Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 2:0 (2:0) geschlagen. Zuvor hatte die Eintracht Frankfurt den SC Freiburg mit 2:1 (0:0) geschlagen. Borussia Dortmund gewann das Borussen-Duell gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend mit 5:0 (2:0).

Die Mainzer machten von Anfang an Druck, leisteten sich aber zu Beginn der Partie noch einige Fehlpässe. Junior Diaz sicherte den Gästen in der 27. Minute überraschend die Führung. Ivanschitz kickte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld nach innen, Junior Diaz stieg nach oben und köpfte über Benaglio zum 1:0 ein. In der 37. Minute versenkte Szalai im Fallen eine am Pfosten gelandete Flanke von Ivanschitz und baute so die Führung für die Mainzer aus. In der zweiten Hälfte mühten sich die Wolfsburger sichtlich und zeigten Laufbereitschaft. Damit konnten die Hausherren den Gästen aber nicht gefährlich werden, die Mainzer verteidigten eisern die 2:0-Siegführung. 

Frankfurt schlägt Freiburg 2:1

Die Eintracht Frankfurt hat den SC Freiburg am sechsten Bundesliga-Spieltag 2:1 (0:0) geschlagen. In der ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften ein überzeugendes Spiel. Freiburg deckte souverän und schaltete gut um, Frankfurt glänzte mit Ballbesitz und Chancenplus. Zur Führung reichte es allerdings auf beiden Seiten nicht. Nach der Halbzeit nutzten die Freiburger die Möglichkeit zum 1:0: Freis nahm eine Flanke von Schmid in die Mitte an, traf beim Versuch aber nur Zambrano und Kruse netzte den Abpraller schließlich ein (50.). Die Hausherren zogen durch ein Tor von Meier nach einer Flanke von Oczipka in der 68. Minute nach. In der 73. Minute wiederholten die Frankfurter sich: Meier nahm einen Ball von Oczipka dieses Mal per Kopf an und versenkte zum 2:1. Kurz vor Abpfiff gab es für die Freiburger einen weiteren Rückschlag, Guedé sah wegen rohen Spiels Rot.

Dortmund gewinnt Borussen-Duell gegen Gladbach mit 5:0

Borussia Dortmund hat Borussia Mönchengladbach am sechsten Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 5:0 (2:0) geschlagen. Die Dortmunder spielten zu Beginn der Partie immer wieder Chancen heraus, mussten aber auch einige Fehlpässe hinnehmen. Reus tunnelte in der 35. Minute Gladbachs Keeper ter Stegen und brachte die Hausherren so mit dem 1:0 in Führung. In der 40. Minute legte Subotic per Kopf nach einer Vorlage von Blaszczykowski zum 2:0 nach. In der zweiten Hälfte erzielte Reus sein zweites Tor der Partie und baute die Führung für die Hausherren zum 3:0 aus. Gündogan legte in der 79. Minute zum 4:0 nach, Baszczykowski machte mit dem 5:0 in der 85. Minute schließlich endgültig den Sack zu.

Am Freitag trennten sich Fortuna Düsseldorf und der FC Schalke 04 2:2-Unentschieden (0:2). Der FC Bayern München besiegte den SV Werder Bremen mit 2:0 (0:0), Bayer 04 Leverkusen die SpVgg Greuther Fürth mit 2:0 (0:0), der VfB Stuttgart den 1. FC Nürnberg mit 2:0 (1:0) und der Hamburger SV Hannover 96 mit 1:0 (1:0). Die TSG Hoffenheim und der FC Augsburg trennten sich torlos.

Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 2.Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky:

Felix Magath (VFL Wolfsburg)...

...über das Spiel: "Es ist natürlich leicht zu sagen, dass wir unser Potential nicht ausgereizt haben, wenn man jetzt nur fünf Punkte hat. Wir haben heute gut gespielt, bis auf den Abschluss. Wir haben heute unsere beste Partie bisher geliefert und haben den FSV Mainz über weite Strecken zurückgedrängt. Man müsste mal zählen, wie oft Benaglio den Ball halten musste. Aber wir haben unsere Möglichkeiten vor dem Tor nicht genutzt und wir sind vor dem Tor noch nicht gefährlich genug."

...über die Ansprüche des VFL Wolfsburg: "Natürlich reicht die Niederlage nicht und damit sind wir nicht zufrieden. Und dennoch kann und will ich nicht nach dem sechsten Spieltag schon Saisonbilanz ziehen. Natürlich war unser Ziel der europäische Wettbewerb. Ich denke, das wird es immer noch sein, auch wenn wir momentan wenig haben. Aber schauen Sie mal die Tabelle an: Es ist immer noch relativ eng außer den Bayern und den Frankfurtern, die sich abgesetzt haben."

...über seine Ansätze für die Zukunft: "Was die spielerische Leistung angeht, da bin ich mit zufrieden. Was wir natürlich verbessern müssen, ist unsere Torgefährlichkeit und unser Abschluss und daran müssen wir schleunigst arbeiten."

...über mögliche Sorgen um seinen Job: "Worüber soll ich mir Sorgen machen? Ich mache mir Sorgen, und zwar darüber, wie ich mehr Punkte und die Mannschaft zum Schießen von Toren bringen werde. Ich mache meinen Job so gut wie ich kann, und alles andere interessiert mich nicht."

Naldo (VFL Wolfsburg) auf die Frage, was im Wolfsburger Spiel fehlt: "Es fehlt das Selbstvertrauen. Wenn wir ein Tor machen, kommt das Selbstvertrauen wieder. Es fehlt der letzte Pass, weil wir haben zwanzig, dreißig gute Flanken gehabt, aber keine Effizienz und keine Tore gemacht. Wir müssen weiter trainieren."

Thomas Tuchel (Trainer Mainz 05) über die Gründe für den Sieg: "Ein bisschen Glück und viel Leidenschaft in der englischen Woche. Wir hatten vier Auswärtsspiele an den ersten sechs Spieltagen und müssen in der englischen Woche zweimal hintereinander auswärts spielen. Das hat jetzt gezerrt. Ein paar Verletzte, ein kleiner Kader und das hat man uns angemerkt. Die zweite Halbzeit hat sich angefühlt wie die letzten fünf Minuten in einem Pokalspiel. Aber sie haben 45 Minuten gedauert heute. Es fühlt sich genial an, zu Null zu spielen. Das ist top."

Andreas Ivanschitz (Mainz 05) über den Sieg: "Wir haben uns viel vorgenommen diese Woche, viel gesprochen. Wir wussten, dass in Wolfsburg immer etwas zu holen ist, vor allem für uns ist das hier ein guter Boden. Ich bin froh, dass das Spiel so ausgegangen ist und es tut sehr, sehr gut jetzt auch auswärts mal einen Sieg geholt zu haben."

Nikolce Noveski (Mainz 05) über den Sieg: "Anscheinend liegt uns Wolfsburg. Wir haben heute von Anfang an dagegengehalten. Wie gesagt: Wir haben die Tore gemacht und danach war es auch leichter."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt)...

...über seine Halbzeitansprache: "Es war klar, dass es heute unheimlich schwer wird. Wenn man die ganze Zeit so gehyped wird und der Gegner sich darauf einstellt, dann ist es schwer. Der Gegner ist defensiv gut gestanden und kann aus der Situation heraus auf Konter spielen. Ich habe gesagt, wir sollen geduldig bleiben. Dass wir nicht aufmachen dürfen, auch wenn es nicht so wie normal läuft und dass wir schauen sollen, dass wir kein Gegentor bekommen. Aber sie haben nicht gehorcht und das Gegentor bekommen."

...über Doppeltorschütze Alex Meier: "Er hat ja schon letztes Jahr ein paar sensationelle Tore in der zweiten Liga gemacht. Da ist es zwar noch ein bisschen einfacher, als in der ersten Liga. Die beiden Tore heute macht er einfach hervorragend. Der Junge weiß manchmal gar nicht, was er alles kann. Der kann so viel. Ich wollte ihn schon vor ein paar Jahren nach Stuttgart holen, weil er da schon gut war. Ich glaube, er hat es selbst nicht so gewusst, aber jetzt glaubt er fest an sich. Es hat ihm gut getan, dass er letztes Jahr Kapitän war. Das hat ihn in seiner Persönlichkeit weitergebracht. Dementsprechend spielt er jetzt noch stärker als früher."

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) über die Gründe für den Sieg: "Man muss sagen, dass Freiburg das heute extrem gut gemacht hat. Sie haben uns sehr gut zugestellt und gut nach hinten gearbeitet. So war es für uns extrem schwer. Aber solche Spiele gewinnen wir im Moment einfach, weil es in der Mannschaft stimmt und weil jeder dran glaubt, und das ist im Moment unser ganz großes Plus."

Alex Meier (Eintracht Frankfurt)...

..über die feiernden Frankfurt-Fans: "Dafür spielen wir Fußball. Die Bundesliga ist das Schönste, das es gibt. Wir probieren natürlich immer guten Fußball zu spielen, auch für die Zuschauer. Es wird wahrscheinlich nicht immer klappen, aber im Moment läuft es ganz gut."

...über den Glauben an den Sieg: "Es hat ja bis jetzt in dieser Saison immer ganz gut geklappt. Wir waren schon öfter in Rückstand und dann glaubt man natürlich, dass man es auch wieder schaffen kann."

...auf die Frage, ob er den Unterschied ausgemacht hat: "Nein, das denke ich nicht. Wir spielen alle zusammen. Wir gewinnen alle zusammen und wir verlieren alle zusammen. Es geht nie um einzelne, da gehören alle dazu: Trainerstab, Betreuer, das ganze Team."

...über die Ziele von Frankfurt: "Wir sind natürlich gut gestartet. Aber wir wissen, wo wir herkommen und was wir noch erreichen müssen, um sicher nicht abzusteigen. Das ist noch ein langer Weg und alles andere interessiert uns nicht."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg)...

...über die Niederlage: "Der Gegner macht ein tolles Tor zum 1:1, wo wir nicht gut verteidigen. Dann noch ein Standard-Tor. Dann verlierst du."

...über die rote Karte gegen Guedé: "Er dreht sich und wollte zum Ball gehen. Er trifft ihn dann und hat ein zu hohes Bein. Aber er will den Ball mit dem Fuß runterholen. Der Karim macht keine absichtliche Tätlichkeit. Er will im Kampf zum Ball gehen. Wenn das so interpretiert wird vom Schiedsrichter, dass das eine absichtliche Aktion war, dann gibt es eine rote Karte. Nur ich weiß, dass der Karim da niemals eine absichtliche Aktion macht, sondern einfach zum Ball gehen will."

...über die Leistung seiner Mannschaft: "Insgesamt hat sie es über weite Strecken des Spiels taktisch sehr gut gemacht. Frankfurt hatte Schwierigkeiten, durchzukommen. Wir haben ordentlich Fußball gespielt. Und am Ende verlieren wir wieder."

...über seine Aufbauarbeit nach diesem Spiel: "Es ist nicht schwer. Ich bin seit 18 Jahren beim SC Freiburg. Was glauben sie, was wir in diesen Jahren alles zu tun gehabt haben gegen die Großen. Das macht mir überhaupt nichts aus und den Spielern auch nicht. Wir müssen damit leben, dass wir zu den Kleinen gehören in dieser Liga. Solange wir so spielen, wie wir heute 70 Minuten gespielt haben, ist das völlig in Ordnung."

Oliver Baumann (SC Freiburg) über die Gründe für die Niederlage: "Wir haben es in der zweiten Halbzeit einfach nicht hinbekommen, Frankfurt von unserem Tor fernzuhalten. Die Tore machen sie sehr gut. Wir geben ihnen auch zu viel Platz dafür und da müssen wir einfach enger dran sein. Weil sonst verlieren wir weitere Spiele so."

Max Kruse (SC Freiburg)...

...über fehlende Cleverness: "Natürlich hat es auch mit Cleverness zu tun. Aber das ist das gesamte Team. Wir führen 1:0 und lassen uns dann leider viel zu weit hinten reindrängen. Da müssen wir daran arbeiten, dass wir nach Führungen genauso diszipliniert spielen, wie wir es bis dahin getan haben."

...über die gute erste Halbzeit: "Wir haben 55 Minuten eine gute Leistung gebracht. Das reicht in der Bundesliga nicht aus. Deswegen haben wir hier heute verloren."

Die wichtigsten Stimmen zum 18:30-Uhr-Spiel des 6. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach (5:0) bei Sky:

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund) über die Leistung seiner Mannschaft: "Heute gibt es nichts zu meckern. Es war alles gut. Wir haben tolle Tore gemacht und die zweite Halbzeit war gegen einen richtig guten Gegner relativ entspannt. Gladbach spielt, wie ich finde, ganz tollen Fußball. Aber in der zweiten Halbzeit sind sie nicht mehr rangekommen. Das ist natürlich ein Qualitätsmerkmal meiner Mannschaft. Bei einem 5:0, da müssen schon relativ viele Sachen zusammenkommen. Wir haben heute einfach den letzten Schritt mehr gemacht und in manchen Situationen einfach mehr Glück gehabt als letzte Woche. Wir haben sehr gut Fußball gespielt und das Beste gemacht, was wir machen konnten. Wirklich fantastische Tore, hat richtig viel Spaß gemacht. Es hat alles gepasst."

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach)...

...nach dem Spiel: "Das ist eine Klatsche, das ist klar. Trotzdem haben wir nicht schlecht angefangen. Nach dem 1:0 haben wir ein wenig viel vergessen, zu verteidigen. Ein, zwei Spieler denken, wir können so einfach spielen und verteidigen und dass verteidigen keine Pflichtsache ist. Wir kriegen einfache Tore, das sind dumme Fehler bei Ballverlust. Wir können so nicht spielen. Wir spielen manchmal wie Junioren."

...über 11 Gegentore in vier Spielen: "Mit Arbeit und ein paar Auswechslungen kann man das stoppen. Ich akzeptiere, hier zu verlieren, ich kenne unsere Problematik nach vorne, die Schnelligkeit. Aber es ist eine Verbindung zwischen Offensive und Defensive und diese Fehler bei Ballverlust kann ich schlecht akzeptieren."

Marco Reus (Borussia Mönchengladbach)...

...nach dem Spiel: "In den ersten 20 Minuten waren wir nicht so gut drin. Nach dem 1:0 und dem 2:0 kam unser Selbstvertrauen zurück. Am Ende haben wir das Spiel verdient gewonnen. Wir haben heute viel weniger Fehler gemacht, wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit kontrolliert gespielt, wir hatten mehr Ballbesitz, das haben wir uns vorgenommen und das haben wir heute gut umgesetzt. Heute war ein Schritt nach vorne und da müssen wir weiter ansetzen."

...über seine Entscheidung, nach dem 1:0 nicht zu jubeln: "Ich weiß ja nicht, dass ich treffe, von daher kann ich mir das nicht so vornehmen. Einfach aus Respekt und weil es wirklich eine schöne Zeit war, deshalb wollte ich einfach nicht jubeln."

Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach) über die Mönchengladbacher Niederlage: "Nach dem ersten Tor sind wir zusammengebrochen. Irgendwann muss das aufhören, dass wir nach dem ersten Tor so schnell zusammenbrechen und dann bekommen wir immer so dumme Tore und das muss aufhören. Heute gegen Dortmund hatten wir überhaupt keine Chance. Wir müssen uns steigern, sonst sieht es wirklich schlecht aus."

Sky Experte Lothar Matthäus über das 3:0 durch Marco Reus: "Wenn man so ein Zaubertor schießt wie Reus, dann klappt natürlich alles."

Sky Experte Effenberg adelt Reus: "Auf dem Weg zum kommenden Superstar im deutschen Fußball"

In Sky90 debattierten unter anderem Düsseldorfs Trainer Norbert Meier und Sky Experte Stefan Effenberg über

Sky Experte Stefan Effenberg...

...über Marco Reus: "Er hat gestern hervorragend gespielt, insgesamt haben die Dortmunder hervorragend gespielt. Bis auf die ersten 15 Minuten, dann haben sie ihren Rhythmus gehabt. Marco Reus macht den Unterschied aus im Spiel nach vorne. Er hat zwei tolle Tore geschossen und ein unglaubliches Tempo mit und ohne Ball. Mir ist auch positiv aufgefallen, wie gut er nach hinten gearbeitet hat. Es war wirklich eine Galavorstellung. Er ist auf dem Weg zum kommenden Superstar im deutschen Fußball. Er muss noch viel lernen, aber er hat auf jeden Fall das Potential."

...über einen möglichen Meister Eintracht Frankfurt: "Das ist nicht möglich. Weil Bayern, Dortmund und auch Schalke einfach zu stark sind. Das ist noch einmal eine andere Liga und eine andere Qualität. Man muss auch einmal die Kirche im Dorf lassen. Das muss man jetzt auch richtig einschätzen, wie Armin Veh schon gesagt hat: Das sind jetzt die Punkte gegen den Abstieg und vielleicht passiert etwas Positives und dann würden sie es mit Sicherheit gerne mitnehmen."

...über die kritischen Worte von Sammer: "Sammer will damit bezwecken, dass die Bayern wach bleiben. Dass sie sich nicht einlullen lassen. Sie bekommen Lob von außen, auch von uns. Und alles ist schön und gut - aber gewonnen haben sie noch gar nichts."

...über die Einkaufspolitik von M'Gladbach: "Wenn du über 30 Millionen Euro ausgibst, musst du den Anspruch haben, wieder ins internationale Geschäft zu kommen. Wird das nicht der Fall sein, werden sie Kritik einstecken müssen. Aber es wird noch viel passieren. Da jetzt den Stempel draufzuhauen und zu sagen: Sie haben falsch eingekauft, das ist zu früh. Aber es müssen sich alle steigern."

Norbert Meier (Trainer Fortuna Düsseldorf)...

...über die Beziehung zwischen ihm und der Fortuna: "Man kann es so zusammenfassen: Da haben sich zwei Gestrandete getroffen. Es haben sich zwei gesucht und gefunden."

...über die Veränderung seines Lebens durch den Kopfstoß gegen Albert Streit: "Durch die Sperre hatte ich ja genug Zeit, zu reflektieren. Ich denke, es gibt kaum jemanden auf der Welt, der sagt, er ist fehlerfrei. Ich habe da einen großen Fehler gemacht. Das muss ich ganz zweifelsfrei eingestehen. Aber ich habe aus diesem Fehler gelernt: Viel ungezwungener und entspannter mit der Sache umzugehen. Das heißt nicht, dass ich nicht jedes Spiel gewinnen will und emotional bin. Natürlich brauchst du Zeit, auch deinem Inneren wieder zu vertrauen und dich wieder am Spielfeldrand aufzustellen. Das hat schon eine gewisse Zeit gedauert."

...über die kritischen Worte von Matthias Sammer: "Das ist doch wunderbar. Sammer findet kritische Worte. Das ist auch gut, dass die Mannschaft wach bleibt und trotz aller Klasse immer wieder diese Angefasstheit da ist. Und der Trainer kann das Positive hervorheben. Vielleicht ist es auch einmal anders herum, dass Jupp Heynckes mal draufhaut und Sammer geht hin und wirkt beruhigend. So ein Wechselspiel ist fantastisch."

...über Borussia Dortmund: "Neid muss man sich erst einmal erarbeiten. Das ist eine absolut erfolgshungrige Truppe mit sehr, sehr guten Fußballern. Die hören auch nach einem 3:0 nicht auf zu spielen, die sind weiter aggressiv, spielen weiter nach vorne und wollen sich Torchancen erarbeiten. Und dann kommt so etwas zustande, dass man einen angeknockten Gegner völlig wegschießt. Das sind Dinge, die sich ergeben. Aber ich bin auf die Champions League gespannt. Ich denke, in Manchester ist eine Überraschung drin."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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