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Norwegische Dominanz hält an - Keine Deutschen im Halbfinale

Archivmeldung vom 17.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Viessmann Sports
Bild: Viessmann Sports

In Abwesenheit der Tour de Ski-Sieger Marit Björgen und Martin Johnsrud Sundby waren die Norweger beim Sprintweltcup im estischen Otepää erneut nicht zu schlagen. Tomas Northug siegte bei den Herren im klassischen Stil vor seinem Landsmann Ola Vigen Hattestad und dem Finnen Toni Ketelä, bei den Damen triumphierte Ingvild Flugstad Östberg vor Stina Nilsson (SWE) und Celine Brun-Lie (NOR). Für die DSV-Starter war im Viertelfinale Endstation.

Nach den erfreulichen Resultaten der DSV-Damen bei der Tour de Ski erhielt das deutsche Team in Estland einen kleinen Dämpfer. Zwar konnten sich fünf deutsche Damen für das Viertelfinale qualifizieren, doch gelang niemand aus diesem Quartett der Sprung ins Halbfinale. Am nächsten kam dem noch Sandra Ringwald, die in ihrem Viertelfinale immerhin auf Platz drei einkam und im Endklassement auf Rang 20 landete. Dahinter sortierten sich Denise Herrmann (21.), Hanna Kolb (22.), die erst 19jährige Victoria Karl (25.) und Lucia Anger (29.) ein. Währenddessen lieferte Siegerin Östberg einen perfekten Wettkampf ab. In Abwesenheit von Marit Björgen, ihrer stärksten Konkurrentin in den Sprintrennen, gewann sie sowohl die Qualifikation als auch ihr Viertelfinale, ihre Vorschlussrunde und das Finale. Als Sahnehäubchen übernahm sie zudem die Führung im Sprintweltcup.

Bei den Herren gelang aus DSV-Sicht nur Sebastian Eisenlauer der Sprung ins Viertelfinale. 

Markus Weeger, Josef Wenzl und Lennart Metz scheiterten bereits in der Qualifikation. Doch auch für Eisenlauer war nach Platz sechs in seinem Viertelfinale Endstation. So blieb für Eisenlauer nur der 27. Rang und die Zuschauerrolle, als sich im Finale der Finne Toni Ketelä vergeblich einer fünfköpfigen (!) norwegischen Übermacht zu erwehren versuchte. Northug, der jüngere Bruder des Tour de Ski-Zweiten Petter Northug, suchte früh die Entscheidung, riss ein großes Loch zur Konkurrenz und verteidigte seinen Vorsprung dann souverän bis ins Ziel.

Quelle: Viessmann Sports

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