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1. Bundesliga: Braunschweig unterliegt Stuttgart mit 0:4

Archivmeldung vom 30.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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In der zweiten Sonntagspartie des 7. Spieltages der 1. Fußball-Bundesliga hat Eintracht Braunschweig gegen den VfB Stuttgart mit 0:4 verloren. In der ersten Sonntagspartie des 7. Spieltages der 1. Fußball-Bundesliga haben Werder Bremen und der 1. FC Nürnberg sich mit 3:3 unentschieden getrennt.

Der Tabellenletzte Braunschweig begann engagiert und brachte Stuttgart in der ersten Hälfte mehrfach in Verlegenheit. Nach einem Freistoß in der 40. Minute erzielte Ibisevic den Stuttgarter Führungstreffer. Auch nach dem Seitenwechsel spielte die Eintracht zunächst schwungvoll auf, kassierte jedoch durch Maxim in der 51. Minute das 0:2. Danach bekam Stuttgart das Spielgeschehen unter Kontrolle und in der 76. Minute erzielte Traoré das 0:3. In der 86. Minute kam Harnik nach Vorlage von Traoré dann zum 0:4-Schlussstand.

Damit wartet Eintracht Braunschweig weiter auf den ersten Sieg in der laufenden Saison. Stuttgart klettert auf Rang 8, Braunschweig bleibt letzter.

Bremen und Nürnberg trennen sich unentschieden

Bremen war in der 8. Minute durch ein Eigentor von Nürnbergs Dabanli in Führung gegangen und erhöhte in der 34. Minute durch Elia auf 2:0. Kurz vor der Pause erzielten die durch das frühe Eigentor verunsicherten Nürnberger durch Kiyotake den Anschlusstreffer. Kurz nach dem Seitenwechsel kam Nürnberg weit besser ins Spiel und glich durch Drmic in der 53. Spielminute zum 2:2 aus. In der 66. Minute erzielte Elia die erneute Bremer Führung. Nur drei Minuten später erreichte Hlousek den 3:3- Ausgleich. In einem unterhaltsamen Spiel dominierte Bremen die erste Hälfte, konnte die frühe Führung jedoch nicht in drei Punkte umwandeln.

In der Tabelle klettert Bremen auf Rang 7, Nürnberg verharrt auf Rang 15.

Frankfurt spielt unentschieden gegen den HSV

In der Samstagabendpartie des 7. Spieltages der 1. Fußball-Bundesliga hat Eintracht Frankfurt gegen den HSV mit einem 2:2 unentschieden gespielt. Frankfurt war in der 31. Minute durch Flum in Führung gegangen, Hamburg glich in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit durch Lasogga aus. In der 54. Minute erhöhte dann Russ für die Gastgeber, Hamburg glich wieder aus, diesmal durch Jansen mit einer Einzelleistung in der 86. Minute. Hamburg war in der ersten Hälfte deutlich unterlegen und wirkte teilweise regelrecht ängstlich, in der zweiten Halbzeit zeigten sich dann beide Mannschaften müde.

Die wichtigsten Stimmen zu den restlichen Partien des 7. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky:

Fredi Bobic (Sportdirektor Manager VfB Stuttgart)...

... über das Spiel: "4:0 hört sich deutlich an, aber die Braunschweiger haben es uns unheimlich schwer gemacht. In der ersten Halbzeit sind wir nie so richtig in unser Spiel gekommen. Der Türöffner war für uns mal wieder eine Standardsituation. In der zweien Halbzeit haben wir es dann viel, viel besser gelöst und da hat man gesehen, wie viel Potential in der Truppe steckt. Da hatten wir die Ballkontrolle, haben uns den Kampf im Mittelfeld eingelassen. Da hat man dann die Qualitätsunterschiede gesehen.

... über den nur mit einem T-Shirt bekleideten Trainer Thomas Schneider: "Da ist mehr Aberglaube dabei. Er ist durchtrainiert, deshalb hat er es ausgehalten. Ich hätte es nicht ausgehalten.

Thomas Schneider (Trainer VfB Stuttgart) ...

... über den hohen Sieg: "Es reißt es momentan bei uns raus, dass wir bei Standardsituationen brandgefährlich sind. In der zweiten Halbzeit lief es wie am Schnürchen."

... über die Entwicklung: "Wir haben uns aus einer sehr, sehr schwierigen Position in eine Lauerstellung gebracht, den Anschluss geschafft und sind jetzt mit dabei."

Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig) über die Probleme des Aufsteigers: "Wir haben schon immer diese Situation, dass wir es nachweisen, dass wir gute Phasen im Spiel haben. Aber wenn du mit so einem Rückschlag ein negatives Erlebnis bekommst, ist es schwierig, den Hebel zu finden. Es gibt viele Momente, die wir im Spiel nicht finden."

Ermin Bicakcic über das Foul seines Kumpels Ibisevic vor dem 1:0: "Als Abwehrspieler reicht schon ein kleiner Kontakt, dann bist du raus. Und das war ein klarer Schubser mit beiden Händen."

Robin Dutt (Trainer Werder Bremen)...

... über die Leistung: "Es gehört zum Lernprozess bei uns dazu, wie man so ein Spiel nach Hause bringt. Nach dieser Geschichte von Bremen kannst du jetzt noch nicht auf alles immer eine Antwort haben. Am Anfang der Saison haben wir ganz kleine Schritte gemacht, jetzt werden die Schritte größer. Das 3:3 ist bitter, aber diese Mannschaft kann nur Freude machen, wenn sie so spielt."

... über Doppel-Torschütze Elia: "In ihn haben wir tatsächlich sehr viel investiert und auf ihm lastet auch Druck hier."

Michael Wiesinger (Trainer 1. FC Nürnberg)...

... über das Unentschieden: "In der zweiten Halbzeit haben wir die Kontrolle übernommen und wäre der Sonntagsschuss nicht gewesen, hätten wir das auch gewinnen können. Wir haben auf zwei Spitzen umgestellt, das war dann vielleicht der Schlüssel. Am Anfang waren wir zu fehlerhaft, das kannst du dir in Bremen nicht erlauben."

.... über die Unruhe, die es zuletzt in Nürnberg gab: "Das lasse ich nicht so an mich ran. Ich versuche mich, auf meine Arbeit zu konzentrieren. Aber wir wissen schon, dass wir ein paar Punkten hinterherlaufen. Aber für mich zählt, was die Mannschaft abliefert. Und das war heute eine Menge Wille, ein Menge Leidenschaft. Sie wollte heute in jeder Minute das Erfolgserlebnis.

Elia (Werder Bremen) ...

... über das 3:3: "Ich denke, dass wir nach dem 2:0 nicht mehr Fußball gespielt haben. Dann war alles falsch."

.... auf die Frage, warum es jetzt gut läuft bei ihm: "Die Mannschaft steht hinter mir, der Trainer, und die Fans."

Josip Drmic (1. FC Nürnberg) über die Gründe für die Aufholjagd: "Wir hatten heute Kampf, Leidenschaft, Herz und Willen. Das hat uns gepusht. Wir sind harte Kerle, und in der zweiten Halbzeit sind wir ein bisschen aufgewacht.."

Bert van Marwijk (Trainer Hamburger SV)...

...über sein Debüt: "Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde. In den ersten Minuten haben wir guten Fußball gezeigt, mit Aufbau von hinten raus. Danach wurde es etwas schlechter. Die zweite Hälfte haben wir viel besser gespielt, die hat mir viel besser gefallen. Da hat man gesehen, dass wir ein paar sehr kreative Fußballspieler haben, die im Mittelfeld den Unterschied machen können. Am Ende haben wir das verdiente 2:2 geschossen."

...über sein Team: "Marcell Jansen, Heiko Westermann und Rene Adler, ein 17 Jahre altes Talent und Djourou - das muss hinten normalerweise reichen. Im Mittelfeld haben ein paar sehr kreative Spieler, die mir gut gefallen. Wenn sie das Vertrauen haben, und die Mannschaft hat das Vertrauen, denke ich, dass wir uns steigern können."

Marcell Jansen (Hamburger SV)...

...über das Spiel: "Es ist gut, dass wir am Ende noch den Punkt holen. Es hat sehr kurios angefangen. Das 0:1 dürfen wir nicht kriegen, das war ein bisschen zu leicht. Aber wir sind zweimal gut zurückgekommen, waren immer im Spiel, sind nie auseinandergefallen."

...über Trainer Bert van Marwijk: "Der Trainer hat uns in den zwei Tagen, die er nur hatte, sehr gut eingestellt auf Frankfurt. Es war beeindruckend, dass wir uns sehr gezielt und effektiv vorbereiten konnten. Es gab auch schon Spiele, in denen wir auseinandergefallen sind und fünf, sechs, sieben Gegentore bekommen haben. Heute war es eher so, dass wir mit viel Willen immer wieder versucht haben, unsere Torchancen zu kriegen. Das ist heute eine Einstellungssache gewesen."

Rafael van der Vaart (Hamburger SV) über das Spiel: "Das war ein verdienter Punkt, auf dem man aufbauen kann. Wir haben gekämpft, wir hatten ein bisschen ein neues System und versucht, gut Fußball zu spielen. Manchmal hat das geklappt, manchmal auch nicht. Wenn man am Ende noch ein Tor schießt, kann man natürlich glücklich sein. Wir haben in den ersten 20 Minuten gut angefangen, aber dann hat man gesehen, dass wir verunsichert sind. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht. Wir haben besser gestanden als in den anderen Auswärtsspielen." Über den neuen Trainer Bert van Marwijk: "Ich kenne ihn schon sehr lange. Er ist ein sehr guter Trainer mit viel Erfahrung. Ich bin froh, dass er hier ist. Und hoffentlich kommen die Punkte auch."

Lothar Matthäus...

...über Rafael van der Vaart: "In der zweiten Halbzeit, als er sich hat fallen lassen, ist er besser ins Spiel gekommen und war präsenter. Trotz alledem erwarte ich von einem Rafael van der Vaart einfach mehr. 57 Ballkontakte sind ein bisschen zu wenig meiner Meinung nach. Die Mannschaft muss ihn mehr suchen, er muss den Ball mehr fordern. Er hat dreimal aufs Tor geschossen. Das sind durchschnittliche Werte, mit denen er mit seinen Ansprüchen nicht zufrieden sein kann."

...über das Frankfurter 2:1: "Da muss der HSV in der Defensive dagegenhalten. So etwas darf einer Profimannschaft nullkommanull passieren. In der Defensive wartet noch viel Arbeit auf van Marwijk."

Marco Russ (Eintracht Frankfurt) über das Spiel: "Nach der 2:1-Führung haben wir uns zu dämlich angestellt. Wir haben zu viele Konter zugelassen. So bleibt nur ein Punkt hier. Schade für unseren Aufwand. Wir haben jetzt in zwei Wochen keine Ahnung wie viele Spiele gehabt - das steckt schon in den Knochen. Gegen Ende hin hat die Frische gefehlt. Die vielen Ballverluste haben uns in die Bredouille gebracht. Eigentlich hätten wir gewinnen müssen."

Markus Babbel....

... auf die Frage, was er dem Hamburger SV unter Bert van Marwijk zutraut: " Ich glaube, dass es trotzdem eine schwierige Saison wird, weil mir da zu viele Strömungen von außen sind. Viele, die meinen, sie sind dem HSV wohl gesonnen, sich aber trotzdem permanent in der Öffentlichkeit äußern, teilweise handelnde Personen denunzieren. Da habe ich einfach Magenschmerzen und kein gutes Gefühl, dass das auf Dauer gut geht."

... über die Meisterfrage: "Auf lange Sicht werden sich die Bayern durchsetzen, weil der Kader extrem gut besetzt ist, sehr harmonisch wirkt. Sie kommen langsam ins Rollen.

... über Schweinsteigers Rolle: "Es wird unheimlich eng im Mittelfeld. Da tut sich Schweinsteiger noch ein bisschen schwer. Bastian braucht ein bisschen mehr Platz, er braucht Freiheiten, Wege, die er mit dem Ball gehen kann. Aber wenn er in den Rhythmus kommt, wird er das relativ schnell verinnerlicht haben."

... über Robert Lewandowski: "Ich bin überzeugt, dass Lewandowski in Dortmund bleiben würde, wenn er das gleiche Geld kriegen würde wie in München."

Max Eberl...

... über die fehlende Konstanz von Mönchengladbach: "Fakt ist, wenn du in der Einstelligkeit eine richtige Rolle spielen willst, musst du auch mal eine kleine Serie starten. Da möchten wir auch gerne zwei oder mehr Spiele hintereinander gewinnen. Da machst du in der Bundesliga gleich einen Riesenschritt."

... über Max Kruse: "Er ist verrückt, aber auf dem Platz will er gewinnen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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