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PENNY DEL: Krefeld steigt nach "absolut peinlichem" 1:6 in Mannheim ab

Archivmeldung vom 31.03.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
PENNY DEL
PENNY DEL

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die erste Entscheidung der Saison steht fest: die Krefelder Pinguine steigen aus der PENNY DEL ab. Nach dem kleinen Hoffnungsschimmer durch das 3:2 am Vortag gegen Schwenningen kassierte Krefeld in Mannheim ein 1:6. Dass der erst 20jährige Alexander Blank nach dem 1:4 vor dem 3. Drittel seine Team-Kollegen aufforderte, sich "den Arsch aufzureißen" und "nicht nur einfach rumstehen und zuschauen", spricht Bände. Es wurde nicht besser.

Die Analysen zum Abstieg und Auftreten reichten von "absoluter Frechheit" bis zur Aussage von Co-Trainer Blank: "In einer normalen Saison haben wir keine Probleme mit Auf- und Abstieg. Wenn auch alle Mannschaften spielen. Das war alles nicht sportlich." Blank wiederholte die Forderung seines Managements: "In so einer Corona-Saison darf es keinen Abstieg geben." Für Mannheim war es im Spiel 1 nach Pavel Gross der 1. Erfolg nach 3 Pleiten.

Nachfolgend die Stimmen zum Abstieg der Krefelder und der Mannheimer. Am Freitag ab 19 Uhr in der Konferenz und am Sonntag ab 13.30 Uhr stehen die letzten beiden Hauptrunden-Spieltage mit den wichtigsten Entscheidungen vor den Playoffs an. MagentaSport zeigt alle DEL-Partien live.

Die Stimmen zum Spiel: Adler Mannheim - Krefeld Pinguins 6:1

1:6 - was für eine Ohrfeige für die Krefelder, Dominik Tiffels wollte "erst mal gar nicht viel sagen. Außer, dass das letzte Drittel, die letzten 8 Minuten, absolut peinlich von uns waren. Wie wir uns hier herspielen lassen. Die haben so ein bisschen die ganze Saison widergespiegelt. Das war eine absolute Frechheit. Mehr oder weniger das ganze Spiel war peinlich." Für den Klub und für die Fans tue es ihm leid: "Aber auch als Spieler: du willst nie derjenige sein, der dabei war."

Co-Trainer Boris Blank suchte die Gründe für den Abstieg an ganz anderer Stelle: "In so einer Corona-Saison darf es keinen Absteiger geben. Diese Saison war schlimmer als letzten Saison. Letzte Saison wurde der Abstieg abgesagt und die Saison gibt es einen Absteiger. Wir hatten 8 bis 10 Spieler krank oder verletzt. Die Spieler mussten, als sie wieder gesund waren, 3 oder 4 Spiele in der Woche machen....Das konnten wir nicht kompensieren. Es ist keine Ausrede. In einer normalen Saison haben wir keine Probleme mit Auf- und Abstieg. Wenn auch alle Mannschaften spielen. Das war alles nicht sportlich." Blank legt nach: "Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, wenn wir komplett gespielt hätten und alle alle Spiele gemacht hätten, würden wir nicht absteigen."

Routiniers Eduard Lewandowski war wieder nach Krefeld zurückgekehrt, um den Abstieg zu verhindern: "Ich konnte nicht helfen und das ist enttäuschend für mich."

1:4 nach dem 2. Drittel - von der Phrase "Die Hoffnung stirbt zuletzt" wollte zumindest Krefelds Alexander Blank nichts wissen. "Ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber wenn man hier so eine Leistung bringt, dann gibt´s da gefühlt auch keine Hoffnung mehr. Wir müssen Gas geben, uns den Arsch aufreißen. Es geht hier um unseren Abstieg. Wir müssen in die Schüsse werfen, alles blocken, kämpfen. Und nicht nur einfach rumstehen und zuschauen, wie Mannheim spielt. Es darf nicht immer nur Gerede, Gerede sein. Wir müssen jetzt auch mal machen."

Für Alexander Weiß war es "die bitterste Niederlage meiner Karriere."

Blanks Frustrede: https://thinxpool.files.com/f/ff198918e894053c

Die PENNY DEL live bei MagentaSport:

  • Freitag, 01.04.2022 - vorletzter Hauptrunden-Spieltag
  • Ab 19 Uhr live als Einzelspiel oder in der Konferenz: Adler Mannheim - Grizzlys Wolfsburg, ERC Ingolstadt - Schwenninger Wild Wings, Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine, Düsseldorfer EG - EHC Red Bull München, Nürnberg Ice Tigers - Augsburger Panther, Straubing Tigers - Eisbären Berlin, Bietigheim Steelers - Kölner Haie
  • Sonntag, 03.04.2022 - letzter Hauptrunden-Spieltag
  • Ab 13.30 Uhr: Eisbären Berlin - Bietigheim Steelers, Kölner Haie - ERC Ingolstadt, EHC Red Bull München - Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg - Pinguins Bremerhaven, Augsburger Panther - Düsseldorfer EG, Krefeld Pinguine - Adler Mannheim, Schwenninger Wild Wings - Nürnberg Ice Tigers

Quelle: MagentaSport (ots)

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