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Handy-Verbot für Bayern-Stars

Archivmeldung vom 15.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: FC Bayern München
Bild: FC Bayern München

Wie SPORT BILD erfuhr, gibt es unter Neu-Trainer Niko Kovac außerhalb der Umkleidekabine an der Säbener Straße ein striktes Handy-Verbot. Das gilt für alle Funktions-, Aufenthalts- und Behandlungs-Räume. Als sich einige Spieler zu Beginn nicht daranhielten, wiederholte der Trainer nach zwei Wochen im Amt die Ansage und drohte bei Missachtung Sanktionen an. Seitdem sind Handys auf den Physio-Liegen oder beim Essen im Teambereich tabu.

Kovac bestätigt gegenüber SPORT BILD: „Der Handy-Gebrauch ist in der Umkleide in Ordnung, ansonsten aber untersagt. Wenn wir zusammen speisen, sollte es normal sein, dass man miteinander spricht und nicht am Handy herumspielt. Ich will einen Austausch untereinander. Auch bei den Physios auf der Liege sollen sich die Spieler entspannen, nicht permanent vom Handy abgelenkt werden. Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Strahlung in der Therapie hilfreich ist.“

Salihamidzic: „Es war ein Crashkus.“ / „Ich saß zwischen den Stühlen“

Hasan Salihamidzic zieht im großen SPORT BILD-Interview Bilanz nach seinem ersten Jahr als Sportdirektor des Rekordmeisters. „Am Anfang war es tatsächlich turbulent: Die erste Krise, das 0:3 in Paris, die Entlassung von Carlo -Ancelotti. Das war ein Crashkurs“, erklärt Salihamidzic: „Ich habe viele Sachen in kurzer Zeit gelernt, habe mich reinfinden müssen. Aber ich hatte auch von Anfang an klare Vorstellungen, was ich machen und aufbauen möchte.“ Angesprochen darauf, was bei den speziell zu Beginn kritisierten TV-Interviews das Problem gewesen sei, antwortet Salihamizdic: „Vor allem, dass ich über sehr viele Dinge sprechen musste, die ich ja nicht zu verantworten hatte. Ich saß doch zwischen den Stühlen. Einerseits musste ich den Verein schützen, andererseits sollte ich Kante zeigen in der stürmischen Zeit als neuer Sportdirektor. Das war nicht möglich.“

Salihamidzic weiter: „Deswegen musste ich – salopp gesagt – zuweilen herumeiern. Aber ich habe mich freigeschwommen, und mit jeder Entscheidung mehr, die ich treffe, ist es für mich einfacher, über die Dinge zu sprechen. Ich fühle mich nun in meiner Haut sehr wohl.“ Auf die Frage, ob Stuttgarts Weltmeister Benjamin Pavard schon in diesem Sommer zum FC Bayern wechsle, antwortet der Sportdirektor: „Benjamin Pavard ist ein sehr interessanter Spieler. Man muss einmal sehen, was passiert.“

Quelle: SPORT BILD

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