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BVB-Anschlag: Erleichterung nach Festnahme

Archivmeldung vom 21.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
pixelio.de
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Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange hat sich nach der Festnahme eines Tatverdächtigen für den Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB erleichtert geäußert. "Ich bin froh darüber, dass die intensiven Ermittlungen der vergangenen Tage so schnell zu einem Festnahmeerfolg geführt haben", sagte Lange am Freitag. Er danke dem BKA, der Bundesanwaltschaft und allen beteiligten Ermittlern und Einsatzkräften des Bundes und der Länder.

"Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass die von dem Täter ausgehende Gefahr für die Mannschaft des BVB jetzt gebannt ist." Der Anschlag habe gezeigt, dass "die Polizei in jeder Lage handlungsfähig" sei. Auch BVB-Verantwortliche dankten nach der Festnahme den ermittelnden Behörden und äußerten die Hoffnung auf eine schnelle Aufklärung: Man hoffe, dass mit dem Tatverdächtigen "nun der Verantwortliche für den niederträchtigen Anschlag auf unsere Spieler und Staff-Mitglieder gefasst werden konnte", betonten BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und BVB-Präsident Reinhard Rauball.

BVB-Kapitän Marcel Schmelzer äußerte im Namen der Mannschaft die Hoffnung, "dass wir die tatsächlichen Hintergründe des Anschlags erfahren. Für alle, die im Bus saßen, wären diese Informationen wichtig, denn sie würden den Verarbeitungsprozess deutlich erleichtern". Die Bundesanwaltschaft hatte am Freitagmorgen mitgeteilt, dass ein 28-jähriger Deutsch-Russe im Zusammenhang mit dem Anschlag vorläufig festgenommen wurde.

Als Tatmotiv wird Habgier vermutet: Der Beschuldigte wollte offenbar den Kurs der BVB-Aktie manipulieren. Er soll am 11. April über die IP-Adresse des Hotels L`Arrivée 15.000 Verkaufsoptionen in Bezug auf die Aktie erworben haben. Bei einem massiven Verfall der BVB-Aktie hätte der Gewinn nach vorläufigen Berechnungen ein Vielfaches des Einsatzes betragen, so die Bundesanwaltschaft.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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