Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Sport Zeitung: Hoffenheim bemüht sich um neue Wahrnehmung der eigenen Marke

Zeitung: Hoffenheim bemüht sich um neue Wahrnehmung der eigenen Marke

Archivmeldung vom 15.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
TSG 1899 Hoffenheim
TSG 1899 Hoffenheim

Der Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim bemüht sich um eine neue, überregionale Wahrnehmung der eigenen Marke. Peter Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung, sieht dafür im Gespräch mit "Handelsblatt-Online" im Kraichgau beste Voraussetzungen: "Die TSG Hoffenheim hat von allen Fußball-Bundesligisten die höchste Affinität zu Markenwerten wie Coca Cola, Nike oder klassischen Industrieunternehmen." Bei dieser Neupositionierung wenigstens im nationalen Markt ist es nach Angaben Rettigs für den Klub auch vorstellbar, mit strategischen Partnern aus der Wirtschaft zusammenzuarbeiten.

"Die TSG Hoffenheim ist wahrscheinlich der einzige Fußballverein, der wirklich mit einem Wirtschaftsunternehmen vergleichbar ist", erklärt Rettig, "wir sind hochmodern, wir sind innovativ und mutig." Dabei helfe es auch, dass der Klub keinen "Traditionsballast" mit sich herumtrage: "Wir haben keine Gremien mit Altvorderen, die immer und überall mitreden wollen, sondern ganz kurze Entscheidungswege." Außerhalb der Region im Kraichgau sei das Image der TSG laut Marktforschung bisher neutral. Den Schlüssel zum Aufbau einer Markenidentität sieht Rettig in der Emotionalisierung und klassischer Fan-Arbeit. "Wir wollen die TSG zuerst in der Region etablieren und dann über die Grenzen hinaus", sagt Rettig.

Das Engagement von Gesellschafter Hopp bewertet Rettig durchweg positiv: "Wir sind total froh, dass wir Dietmar Hopp haben – in jeder Beziehung." Gleichzeitig erachtet der Geschäftsführer die 50+1-Regel, die den Einfluss von Investoren auf Klubs im Profifußball begrenzt, als absolut richtig.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige: