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Spitzenverbände-Sprecher Kaidel: Nicht von den Erfolgen in Pyeongchang blenden lassen

Archivmeldung vom 27.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
PyeongChang Olympische Winterspiele 2018
PyeongChang Olympische Winterspiele 2018

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ruderpräsident Siegfried Kaidel hat in seiner Funktion als Sprecher der Spitzensportverbände im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Politik davor gewarnt, aus den Erfolgen bei den Olympischen Winterspielen die falschen Rückschlüsse für die Finanzierung der Spitzensportförderung zu ziehen.

"Nur weil Erfolg da ist, sind die Probleme ja nicht gelöst. Wir dürfen uns nicht blenden lassen und sagen: Es geht ja auch so. Nein, es geht um zu verbessernde Strukturen, um mehr Hauptamtliche an den Bundesstützpunkten, um eine bessere Bezahlung unserer Trainer. Und dafür braucht es definitiv mehr Geld", sagte Kaidel der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Genauso wenig hält der 66-Jährige davon, Wintersportarten wie Biathlon zu nehmen und ihr Erfolgsrezept als Blaupause zu verwenden. "Man kann aus dem Erfolg bei den Winterspielen keinen Generalplan ableiten, der sich auf alle anderen Sportarten übertragen ließe", sagte Kaidel.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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