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Özil für Moderator Waldemar Hartmann kein politischer Mensch

Archivmeldung vom 23.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Waldemar Hartmann, Sept. 2010, Archivbild
Waldemar Hartmann, Sept. 2010, Archivbild

Foto: Michael Lucan
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der frühere TV-Sportmoderator Waldemar Hartmann glaubt nicht daran, dass Mesut Özil seine Erklärungen zu seinem Rücktritt und dem Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan selbst verfasst hat. Hartmann sagte der "Saarbrücker Zeitung", er verfolge den Werdegang Özils schon lange. "Er ist kein politischer Mensch, er hat fast nur den Ball im Kopf."

Hartmann betonte weiter, er vermute, dass der Vorwurf des Rassismus von Özil und seinen Beratern kalkuliert erhoben worden sei. "Mein Eindruck ist, man wollte sich damit in die Opferrolle begeben. Nur ist dieser Schuss jetzt nach hinten losgegangen."

Zugleich kritisierte Hartmann den DFB-Präsidenten Reinhard Grindel. Er habe schwere Fehler in der Aufarbeitung der Foto-Affäre gemacht. Grindel habe Özil allerdings auch "im Regen stehen lassen. Das ist wahr." Er sei aber niemand, "der nach Rücktritten schreit", so Hartmann.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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