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DOSB und Ruderverband für Fortsetzung von Drygallas Karriere

Archivmeldung vom 11.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
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Die Ruderin Nadja Drygalla kann wieder auf die Fortsetzung ihrer Karriere hoffen. Der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Michael Vesper, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Frau Drygalla ist nicht für die Gesinnung ihres Freundes verantwortlich. Nach meinem Kenntnisstand hat sie sich selber nichts zuschulden kommen lassen. Wenn sich das so bestätigt, gibt es keinen Grund, warum sie ihre sportliche Karriere nicht fortsetzen können sollte."

Die Abreise der Athletin hält der Sportfunktionär weiterhin für richtig, "weil ihre Anwesenheit die Mannschaft zu sehr belastet hätte". Zugleich verteidigte er sich gegen den Vorwurf, er habe die Sportlerin vorschnell fallen lassen: "Ich habe sie nicht vorverurteilt."

Auch der Deutsche Ruderverband (DRV) lenkt nach der öffentlichen Diskussion ein. "Der Verband will ihr die sportliche Karriere nicht verbauen", erklärte DRV-Chef Siegfried Kaidel gegenüber "Focus". Seiner Ansicht nach wäre im Nachhinein sogar besser gewesen, die 23-jährige Athletin mehr zu schützen und sie zum Bleiben zu überreden.

Inzwischen verhandelt der Verband wieder mit der Bundeswehr, die Ruderin in das Sportförderprogramm aufzunehmen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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