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Basketball-Profi Doreth: Brauchen Sprachrohr für unsere Interessen

Archivmeldung vom 04.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bastian Doreth (2016), Archivbild
Bastian Doreth (2016), Archivbild

Foto: Ailura, CC BY-SA 3.0 AT
Lizenz: CC BY-SA 3.0 at
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mit Blick auf das am Wochenende startende Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft will Basketballer Bastian Doreth die Mitspracherechte der Aktiven in der Bundesliga ausbauen. "Wir brauchen ein Sprachrohr für unsere Interessen", sagte der 88-malige Nationalspieler in Diensten des Bundesligisten medi Bayreuth im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Viele Bundesliga-Profis seien enttäuscht gewesen, nicht frühzeitig in das im Zuge der Corona-Krise entwickelte Projekt des Finalturniers an einem Ort eingebunden gewesen zu sein. Vieles sei über die Köpfe der Profis hinweg entschieden worden. "So mussten die Spieler den ersten Schritt gehen und die Kommunikation aufbauen. Das fand ich sehr unglücklich, schließlich tragen sie bei diesem Turnier ja auch das gesundheitliche Risiko", sagte Doreth. Eine Spielergewerkschaft könne künftig dafür sorgen, früher Kommunikation zwischen Spielern, Vereinen und der Basketball-Bundesliga (BBL) zu schaffen: "Ich bin mir sicher, davon könnten alle profitieren", so Doreth.

Der 30-Jährige ist als Athletensprecher des Deutschen Basketball-Bundes jetzt als eine Art Vermittler zwischen der BBL und den Profis der zehn Teams aktiv, die bis Ende des Monats in München den Deutschen Meister ausspielen. Zuerst hatte Doreth das Projekt skeptisch beurteilt, weil potenzielle Langzeitschäden im Falle einer Corona-Infektion auch für Leistungssportler ein nicht einschätzbares Risiko seien und sich auch die Frage eines fairen Wettbewerbs stelle. Mit Blick auf die steigende Vorfreude bei den Aktiven und das potenzielle Interesse von Medien und Sportfans sagt Doreth nun im NOZ-Interview: "Ich glaube, dass das eine Chance werden kann für den Basketball."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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