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Fortuna-Vorstand Pfannenstiel rechtfertigt sich nach Funkel-Entlassung

Archivmeldung vom 01.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf

Zwei Tage nach der Entlassung von Trainer Friedhelm Funkel bei Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf äußert sich der Sportvorstand zur harschen Kritik an der Klubführung. "Es ist für Außenstehende nicht objektiv zu bewerten", sagte Lutz Pfannenstiel der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Pfannenstiel  weiter: "Nur wenige Leute sind in der Lage zu beurteilen, wie das alles abgelaufen ist. Fakt ist: Wir stehen hinter der Entscheidung." Zu den Diskussionen um den zeitlichen Ablauf der Trennung und der Kontaktaufnahme zu Uwe Rösler, der nur wenige Stunden nach Funkels Entlassung als Nachfolger vorgestellt wurde, sagte Pfannenstiel: "Ich muss mich nicht rechtfertigen, sondern halte mich einfach an die Fakten. Und die sagen, dass Uwe Rösler am Montagabend das erste Mal von uns kontaktiert wurde. Wir haben beide keinen Grund, falsche Tatsachen zu verbreiten. Die Hysterie über den zeitlichen Ablauf kann ich nicht nachvollziehen."

Für den 46-Jährigen sind die Umstände der Trennung aber kein Grund, nicht über ein künftiges Engagement von Funkel bei Fortuna in anderer Funktion nachzudenken: "Es ist kein großes Geheimnis, dass wir mit Friedhelm schon länger im Austausch waren über einen Anschlussvertrag in anderer Position. Wenn sich der Rauch verzogen hat und auf die vergangenen Tage wieder etwas sachlicher geblickt wird, wird dieser Austausch auch wieder aufgenommen werden."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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