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1. Bundesliga: Dortmund in Nürnberg nur 1:1

Archivmeldung vom 01.09.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.09.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Der 1. FC Nürnberg hat dem amtierenden Meister Borussia Dortmund ein 1:1 abgetrotzt. Die weiteren Ergebnisse: FC Schalke 04 - FC Augsburg 3:1, Bayer 04 Leverkusen - SC Freiburg 2:0, SV Werder Bremen - Hamburger SV 2:0, 1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt 0:4.

Die Franken verteidigten gegen das Team von Trainer Jürgen Klopp clever und störten die Double-Gewinner der vergangenen Saison frühzeitig. Die Nürnberger wollten sich vor heimischer Kulisse jedoch nicht ausschließlich darauf verlegen, einen Treffer der Dortmunder zu verhindern und prüften ihrerseits BVB-Schlussmann Weidenfeller. Dieser muss in der 31. Minute schließlich hinter sich greifen: Kiyotake schlägt eine Ecke in den Sechszehner der Dortmunder, wo Pekhart das Duell gegen Hummels gewinnt und zur 1:0-Führung einköpft. Doch der Ausgleich der Dortmunder fiel noch vor dem Pausentee: Schmelzer flankt das Leder auf Perisic, der den Ball zunächst an die Latte nagelt. Im zweiten Versuch kann Blaszczykowski das Spielgerät schließlich über die Linie drücken und so das 1:1 besorgen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zusehends ruppiger geführt, während Nürnberg durchaus auf Augenhöhe mit dem BVB agierte. In der Schlussphase machte der amtierende Meister nochmal Druck, ein Treffer gelang den Spielern aus Dortmund jedoch nicht mehr.

Am Samstagabend kommt es zur Partie zwischen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach.

Bereits am gestrigen Freitag hatte die SpVgg Greuther Fürth mit 1:0 beim FSV Mainz 05 gewonnen und damit den ersten Bundesliga-Sieg in der Vereinsgeschichte des Aufsteigers einfahren können.

Am morgigen Sonntag komplettieren die Partien zwischen dem VfL Wolfsburg und Hannover 96 sowie zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart den zweiten Spieltag der Bundesliga-Saison.

Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagsspielen des 2.Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky:

Markus Babbel (Trainer 1899 Hoffenheim) nach dem 0:4-Heimdebakel gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt: "Das ist auch ein Rätsel für mich: warum? weshalb? Es wird noch öfters passieren, dass man Rückschläge einstecken muss, und trotzdem muss man weitermachen. Da hat sich die Mannschaft zu sehr den Schneid abkaufen lassen. Man hat gemerkt: Die Beine waren auf einmal dick, sie waren nicht mehr so giftig, nicht mehr so spritzig, wie sie es am Anfang noch waren."

Tim Wiese (Kapitän 1899 Hoffenheim) nach dem Spiel: "Wir haben gut angefangen und sind dann komplett eingebrochen. Warum auch immer, ich weiß es nicht. Wir sind eigentlich ja eigentlich eine gute Mannschaft, haben andere Ansprüche. Und jetzt verlieren wir zweimal zum Auftakt. Warum das so ist? Ich weiß es nicht."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt) über das Erfolgsgeheimnis seines Teams: "Wir haben eine sehr lange Zeit der Vorbereitung gehabt: acht Wochen. Ich habe die Mannschaft schon anfangs so zusammenspielen lassen. Es ist wichtig, dass die Mentalität stimmt. Die Typen passen zusammen, sie verstehen sich gut. Das Klima ist schon in der Vorbereitung gut gewesen. Für unser Ziel, den Klassenverbleib zu schaffen, ist es auch wichtig, Ergebnisse zu machen."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund) nach dem 1:1 in Nürnberg: "Das ist so schwer gewesen heute. Man kann es nicht über die Sommerpause mitnehmen, dass man so eine Dominanz ausstrahlt. Was heute so richtig an die Nieren gegangen ist, war die Schiedsrichterleistung. Es ist so schwer, Fußball zu spielen, wenn einem alles weggepfiffen wird. Wir sind das dritte Jahr in Folge die fairste Mannschaft und kriegen heute mehr Gelbe Karten als Nürnberg. Da muss man sich so zwingen, das Ganze in der Spur zu halten, das ist brutal. Das ist eine Zweikampfsportart. Keiner wollte heute brutal spielen, aber es gab Freistösse ohne Ende, weil Nürnberg sie wollte. Und da dachte er (Schiedsrichter Tobias Welz) sich: Dann pfeifen wir halt ständig. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Aber ein bisschen wenig Torchancen sind auch rausgekommen bei unserem riesigen Ballbesitz. Es ist früh in der Saison, keiner hat sich verletzt, wir haben einen Punkt aus Nürnberg - alles ist okay."

Sebastian Kehl (Kapitän Borussia Dortmund) nach dem Spiel: "Ich habe ein bisschen Frust, ich muss aufpassen, dass ich jetzt nichts Falsches sage. Wir hätten gewinnen müssen, haben es aber nicht geschafft, weil wir uns in den entscheidenden Momenten nicht durchgesetzt haben. Es war mehr drin."

Hanno Balitsch (1.FC Nürnberg) nach dem Spiel: "Wir haben den stärkeren Aufbauspieler Hummels zugestellt und eher Subotic das Spiel machen lassen - das ist über weite Strecken sehr gut aufgegangen."

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV) nach dem 0:2 in Bremen: "Wir müssen die vielen individuellen Fehler weglassen. Wir haben heute ordentlich gespielt, aber zu viele individuelle Fehler gemacht. Die müssen wir abstellen, sonst kann man in der Bundesliga nicht gewinnen. Aber wir werden nicht im Abstiegskampf spielen, ganz einfach. Wir sind eine gute Mannschaft und haben jetzt auch noch gute Spieler verpflichtet. Ich bin mir sicher, dass uns die weiter nach oben bringen. Und die anderen sind ja auch nicht ganz schlecht."

Simon Jentzsch (FC Augsburg) nach der 1:3-Niederlage auf Schalke: "Dass das zweite Jahr schwieriger wird, war klar. Wir müssen jetzt hart uns arbeiten und positiv sein, auch wenn es jetzt eine Scheiß-Situation ist."

Andre Schürrle (Bayer 04 Leverkusen) über die 25-Millionen-Offerte des FC Chelsea: "Das hat mich auf keinen Fall belastet, ich bin es mittlerweile auch schon gewohnt. Die vier Wochen waren auch nicht einfach für mich. Jetzt ist erstmal ein bisschen Ruhe."

HSV-Trainer Fink wehrt sich: "Wir machen nicht nur Unsinn im Verein"

Im Vorlauf der Samstagnachmittagsspiele des 2.Spieltages der Fußball-Bundesliga äußerte sich Thorsten Fink, Trainer des Hamburger SV, zur Verpflichtung des niederländischen Nationalspielers Rafael van der Vaart.

Thorsten Fink: "Er war natürlich einer meiner Wunschspieler. Rafael van der Vaart ist jemand, der sich mit dem Verein identifiziert - von daher passt er genau zu uns. Und dass er auch ein hervorragender Fußballer ist, weiß jeder. Man hat uns als Klub allgemein sehr viel kritisiert. Aber wir können auch gute Spieler holen und machen nicht nur Unsinn im Verein. Wir haben gute Transfers gemacht, nicht nur mit Rafael van der Vaart, sondern auch mit Milan Badelj, Petr Jiracek und all den anderen Spielern. Ich denke, dass wir jetzt ein gutes Mittelfeld haben und im Verein allgemein gut arbeiten. Wir haben einen mehr verpflichtet im Mittelfeld als wir eigentlich wollten. Von daher bin ich als Trainer sehr zufrieden mit dem Kader und jetzt blicken wir mit Optimismus in die Zukunft."

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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