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Doppelsieg für die Kombinierer - Karl Geiger feiert Podest-Premiere

Archivmeldung vom 22.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Fabian Rießle Bild: DSV
Fabian Rießle Bild: DSV

Kombinierer Fabian Rießle hat in Lahti (FIN) seinen dritten Saisonsieg gefeiert. Der 25jährige gewann vor seinem Teamkollegen Eric Frenzel und dem Japaner Akito Watabe. Auch Skispringer Karl Geiger hatte in Lathi Grund zum Strahlen. Beim Springen von der Normalschanze gelang ihm mit Platz zwei hinter dem Österreicher Michael Hayböck die beste Weltcup-Platzierung seiner Karriere.

Die deutschen Kombinierer schreiben weiter an ihrer Erfolgsgeschichte. Nach Eric Frenzels Sieg am Freitag und dem Erfolg von Fabian Rießle und Johannes Rydzek im Teamsprint gestern war es am Sonntag erneut Rießle, der der Erfolgsstory ein weiteres Kapitel hinzufügte. Nachdem das Springen am Vormittag wegen zu heftigem Wind abgesagt werden musste, gingen die Athleten auf Basis der Ergebnisse des provisorischen Wettkampfsprungs vom Freitag in die Loipe. Da der eigentliche Sieger dieses Durchgangs, der Norweger Jarl Magnus Riiber, wegen seiner Schulterverletzung, die er sich beim gestrigen Wettkampf zugezogen hatte, nicht starten konnte, ging der Japaner Watabe als Erster auf die Strecke. Mit 30 bzw. 38 Sekunden Rückstand folgten ihm Frenzel und Rießle, die auf der Jagd nach dem Japaner gemeinsame Sache machten und ihn schließlich gegen Halbzeit des Rennens stellen konnten. Rund einen Kilometer vor dem Ziel setzte Rießle dann die entscheidende Attacke und lief bis ins Ziel einen Vorsprung von 5,1 Sekunden auf Frenzel und 11 Sekunden auf Watabe heraus. Das hervorragende deutsche Mannschaftsergebnis komplettierte Johannes Rydzek, der im Lauf 15 Plätze gutmachen konnte und knapp eine Minute hinter Rießle auf Rang vier ins Ziel lief.

Skispringen: Karl Geiger gelingt Überraschungscoup - Hayböck siegt erneut

Nicht Severin Freund, sondern Karl Geiger war der gefeierte Mann aus deutscher Sicht beim Weltcupspringen von der Normalschanze in Lahti (FIN). Der 23jährige sprang völlig überraschend auf Platz zwei hinter dem souveränen Sieger Michael Hayböck aus Österreich, der als einziger Athlet die 100-Meter-Marke im zweiten Durchgang knacken konnte und nach seinem Sieg am Freitag von der Großschanze erneut triumphierte. Hinter Geiger belegte der Japaner Taku Takeuchi den dritten Platz. Neben Geigers sensationellen Podestplatz durfte Bundestrainer Werner Schuster auch eine sehr gute deutsche Mannschaftsleistung bejubeln: Severin Freund sprang sich mit einem sehr guten Versuch im Finale noch von Platz 14 auf Rang fünf nach vorne, Andi Wank, der zur Halbzeit sogar Zweiter gewesen war, fehlte als letztlich Sechstem nur eine gelungene Telemark-Landung im zweiten Versuch, um auf dem Treppchen zu landen und auch Stephan Leyhe (12.), Andreas Wellinger (13.) und Markus Eisenbichler (18.) wussten zu überzeugen. Einzig Richard Freitag fiel da als 29. etwas ab.

Langlauf: Johaug und Sundby mal wieder nicht zu schlagen - Ringwald gute Elfte

Ebenfalls in Lathi fanden die Skiathlon-Wettbewerbe der Langläufer statt und endeten beinahe erwartungsgemäß mit einem Triumph der Norweger. Bei den Damen über 2x7,5 Kilometer siegte zum 14. Mal in dieser Saison Therese Johaug mit mehr als einer Minute Vorsprung vor ihren Landsfrauen Heidi Weng und Ingvild Flugstad Östberg. Mit Lokalmatadorin Riitta-Liisa Roponen auf Platz fünf konnte sich überhaupt nur eine nicht aus Norwegen stammende Läuferin unter den ersten sieben platzieren. Als beste Deutsche konnte sich Sandra Ringwald nach einer couragierten Leistung über einen guten elften Platz freuen. Auch Stefanie Böhler wusste als 13. zu überzeugen, während Nicole Fessel - beim Wechsel von der klassischen auf die Skatingstrecke noch auf Platz 14 - in der freien Technik einige Ränge einbüsste und auf Platz 27 ins Ziel kam.

Auch bei den Herren gab es einen norwegischen Favoritensieg: Martin Johnsrud Sundby setzte sich über 2x15 Kilometer knapp vor seinen Landsleuten Finn Haagen Krogh und Hans Christer Holund durch. Auf den Plätzen vier und fünf folgten mit Didrik Tönseth und Niklas Dyrhaug ebenfalls Norweger. Bei den "norwegischen Meisterschaften mit internationaler Beteiligung" spielten die deutschen Teilnehmer erwartungsgemäß nur eine Nebenrolle. Jonas Dobler lief auf Rang 24 als einziger DSV-Athlet in die Punkte. Thomas Wick und Florian Notz auf den Rängen 38 und 44 gingen leer aus.

Saisonabschluss der Rennrodler leidet unter Wetterkapriolen

Bei Regen und zu hohen Temperaturen blieb das Weltcupfinale der Herren-Einsitzer und der Teamstaffeln in Winterberg ein Muster ohne Wert. So gelang es dem Russen Stepan Fedorow aufgrund seiner frühen Startnummer und den immer schlechter werdenden Bedingungen von Platz 26 nach dem ersten Lauf im Finale noch an die Spitze zu fahren. Hinter dem Überraschungssieger, der sich über seinen ersten Weltcupsieg freute, konnten sich mit Chris Mazdzer (USA) und Dominik Fischnaller aus Italien immerhin zwei etablierte Piloten auf den Rängen zwei und drei platzieren. Als bester deutscher Rodler fuhr Ralf Palik von Rang 22 nach Durchgang eins noch auf Platz vier, während sich Felix Loch mit Rang sechs zufrieden geben musste und sich entsprechend erleichtert zeigte, den Gewinn des Gesamtweltcups schon am vergangenen Wochenende in trockene Tücher gebracht zu haben. Auch Andi Langenhan und Julian von Schleinitz konnten sich als Siebte bzw. Neunte noch in den Top Ten platzieren.

Im letzten Saisonrennen blieb auch die deutsche Teamstaffel ohne Podiumsplatz. Mit dem Handicap der letzten Startnummer mussten sich Tatjana Hüfner, Ralf Palik und die Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken auf der immer schlechter werdenden Bahn mit Platz vier hinter den siegreichen Kanadiern, Russland und Österreich begnügen.

Quelle: VIESSMANN Werke GmbH & Co. KG

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