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Auftakt der Eishockey-WM: Deutschland unterliegt Titelverteidiger Kanada mit 3:5

Freigeschaltet am 14.05.2022 um 06:31 durch Thorsten Schmitt
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Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die erste WM-Partie der Gruppe A gegen Titelverteidiger Kanada mit 3:5 (0:2, 1:3, 2:0) verloren. Die Treffer für die DEB-Auswahl erzielten die beiden Stürmer Marc Michaelis (28.) und Matthias Plachta (42./PP2) sowie Verteidiger Moritz Seider (53./PP2). Als bester Spieler wurde Stürmer Tim Stützle ausgezeichnet.

Zum Auftakt startete Philipp Grubauer im Tor der DEB-Auswahl. Mit Alexander Ehl, Kai Wissmann, Daniel Schmölz, Samuel Soramies und Tim Stützle standen gleich fünf WM-Debütanten im Aufgebot von Bundestrainer Toni Söderholm für die Partie in der Helsinki Ice Hall.

Ohne Abtasten ging es direkt in die Partie, wobei die Kanadier schon nach wenigen Sekunden den deutschen NHL-Goalie prüften. Auch physisch ging es gleich zur Sache, dabei gelang es den Kanadiern immer wieder den deutschen Spielaufbau zu stören und für Fehler zu sorgen: So nutzte Cole Sillinger (9.) eine Puckeroberung in der deutschen Zone zur Führung. Auch der zweite Treffer der Ahornblätter durch Pierre-Luc Dubois (18.) fiel nach einer Ungenauigkeit im Spielaufbau in der neutralen Zone. Bei beiden platzierten Schüssen war Grubauer machtlos. Auf der Gegenseite hatten Wissmann, Seider und Michaelis die besten Tormöglichkeiten für die DEB-Auswahl.

Nach der ersten Pause kam Deutschland mit sehr viel mehr Zug zum Tor auf das Eis und setzte so die kanadische Hintermannschaft unter Druck. Die beste Phase der deutschen Mannschaft sorgte für den verdienten Anschlusstreffer von Marc Michaelis (28.), der die Vorarbeit von Leo Pföderl und Moritz Seider verwertete. Zwei aufeinanderfolgende Strafzeiten beendeten den Sturmlauf der DEB-Auswahl jäh: Kanada agierte im Powerplay äußert effizient und zog durch die Treffer von Pierre-Luc Dubois (32.) und Kent Johnson (34.) wieder davon. Als dann wenig später auch noch Noah Gregor (38.) ins Schwarze traf, galt es sich erstmal von diesem Nackenschlag zu erholen.

Und das gelang der Nationalmannschaft im Schlussabschnitt, die Moral zeigte und selbst zweimal in doppelter Überzahl zuschlug: Erst hämmerte Matthias Plachta (42.) den Puck in die Maschen, rund sieben Minuten vor dem Ende brachte Moritz Seider (53.) die DEB-Auswahl wieder auf zwei Treffer heran. In der Schlussphase versuchte die Mannschaft nochmal alles, auch Grubauer verließ schon dreieinhalb Minuten vor dem Ende das Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers. Weitere Treffer fielen jedoch keine.

Die DEB-Auswahl wird sich nicht lange mit dem Ergebnis des ersten WM-Spiels aufhalten können. Bereits am Samstagabend geht es gegen den Olympiadritten aus der Slowakei weiter. Spielbeginn ist um 20:20 Uhr Ortszeit in der Helsinki Ice Hall (19:20 Uhr deutscher Zeit). MAGENTASPORT und SPORT1 übertragen die Partie wieder live und in voller Länge.

Bundestrainer Toni Söderholm: „Im ersten Drittel haben uns ein paar Momente die Gegentore gekostet. In den zweiten Abschnitt sind wir sehr gut gestartet. Als wichtige Lehre nehmen wir mit, dass wir unsere Wechsel dann auch so gut gestalten, dass wir das Momentum auch halten können. Ein langer Wechsel hat uns eine Strafzeit gekostet, die zum Gegentor geführt hat. Zumal wir gegen einen sehr guten und vor allem effizienten Gegner gespielt haben. Wir müssen uns auf jeden Fall nicht verstecken.“

Moritz Seider über die Partie heute: „Es ist eine lange Gruppenphase, letztlich war heute auch viel Positives dabei. Den Rest werden wir kritisch analysieren und dann morgen gleich zum Start bereit sein für das nächste WM-Spiel.”

Tim Stützle über sein erstes Spiel bei einer Weltmeisterschaft: „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben im ersten Drittel hart gearbeitet und sind im zweiten Abschnitt etwas von unserem System abgekommen und haben zu viele Strafen genommen – auch ich selbst. Es spricht für unseren Teamgeist, dass wir danach nochmal zurückgekommen sind und den Rückstand verkürzen konnten. Wir müssen weiter hart arbeiten, dann ist einiges möglich.”

Quelle: Deutscher Eishockey-Bund e.V.

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