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Jenas Trainer fordert feste Anstoßzeiten in der Fußball-Bundesliga der Frauen

Freigeschaltet am 23.08.2019 um 15:10 durch Andre Ott
Frauenfußball (Symbolbild)
Frauenfußball (Symbolbild)

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Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Christopher Heck, Trainer des FF USV Jena, sieht in den vielen verschiedenen Anstoßzeiten in der Fußball-Bundesliga der Frauen einen Hinweis auf fehlende Professionalität. "Der deutsche Frauenfußball ist nicht unbedingt schlechter geworden, andere Ligen aber professioneller und dadurch auch teilweise besser.

In der Bundesliga wird mal samstags um 12.30 Uhr, mal sonntags um 11 oder um 14 Uhr gespielt, dann auf einmal mittwochs um 17.15 Uhr oder freitags um 18.15 Uhr. Wir brauchen aber Regelanstoßzeiten - damit jeder weiß, wann die Frauen in der Bundesliga spielen. Auch das gehört zur Professionalität dazu", sagte Heck gegenüber nd.DieWoche, der Wochenendausgabe der Tageszeitung "neues deutschland".

Die Einschätzung des DFB, dass die Bundesliga noch immer die beste Liga der Welt sei, teilt Heck nicht. "Aber in der Breite gehört die Bundesliga immer noch zu den besten Europas. In anderen Ländern sind meist nur zwei, drei Vereine wirklich auf einem guten Niveau. Bei uns in Deutschland sind es zwei Klubs, die auf einem sehr hohen Niveau sind, dann folgen aber fünf, sechs, die nah dran sind. Jedoch müssen wir aufpassen, dass es so bleibt. Und dabei sind alle, also der DFB und die Vereine, gefragt, mehr Attraktivität zu schaffen."

Quelle: neues deutschland (ots)

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