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Hendrik Pekeler attackiert Handball-Funktionäre: „Die Bundesliga verliert ihren Ruf, die stärkste Liga der Welt zu sein“

Archivmeldung vom 10.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hendrik Pekeler
Hendrik Pekeler

Foto: Frau N. Zimmer
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Handballnationalspieler Hendrik Pekeler hat die Belastung für die Profis in der Bundesliga kritisiert. „Wenn ich für mehr Geld aber geringere Belastung ins Ausland gehen könnte, würde ich das vielleicht auch tun,” sagte der 27-Jährige der Sport Bild.

Der Kreisläufer des THW Kiels sieht in der großen Belastung in der Bundesliga einen Nachteil für die deutschen Vereine: „Wer in Deutschland spielt, ist nach der Saison körperlich am Ende. In den entscheidenden Saisonphasen können wir die Leistungen nicht mehr abrufen.“ Nicht nur die Anzahl der Spiele sei für die Spieler ein Problem, sondern vor allem die kurze Sommerpause von nur drei Wochen. Pekeler sorgt sich um die Qualität in der Liga - und schlägt Alarm: „Damit verliert die Bundesliga ihren Ruf, die stärkste Liga der Welt zu sein,“ sagte er. Die Handballfunktionäre würden den Blick für das Wesentliche verlieren: „Man muss es schaffen, die Spieler, die ins Ausland gehen, wieder nach Deutschland zu locken. Nur so kann Deutschland auch in der Spitze wieder die beste Liga der Welt sein."

Seit Juli 2018 läuft Hendrik Pekeler wieder für den deutschen Rekordchampion THW Kiel auf, nachdem zuvor drei Jahre erfolgreich für die Rhein-Neckar Löwen auf dem Platz stand.

Quelle: SPORT BILD

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