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Grubers Aufholjagd mit Silber belohnt!

Archivmeldung vom 28.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: © GEPA-pictures/ WSC Seefeld 2019
Bild: © GEPA-pictures/ WSC Seefeld 2019

Was für ein Rennen für Bernhard Gruber, der beim Einzelbewerb der Kombinierer auf der Normalschanze überraschend Silber holte und sich damit zu einem der ältesten WM-Medaillengewinner der Nordischen Kombination kürte! Fast hätte der 36-Jährige Routinier sich nicht für das ÖSV-Aufgebot qualifiziert - nun gab es nach Bronze im Team-Sprint (gemeinsam mit Franz-Josef Rehrl) bereits die zweite Medaille bei dieser WM.

Es war ein nervenaufreibendes Rennen mit ständigem Führungswechsel.

Nach dem Springen hatte der Salzburger noch auf dem achten Rang in Lauerstellung gelegen, jedoch schon vor dem Lauf gespürt, dass dies sein Tag werden könnte. Und so sollte es auch kommen: Gruber gelang gleich zu Beginn eine souveräne Aufholjagd. Nur 1,4 Sekunden trennten ihn schließlich vom obersten Platz auf dem Stockerl. Doch Gruber feierte seinen Erfolg wie ein Weltmeister: „Das gibt es gar nicht. Das ist so schön, ich hab‘ so hart gekämpft.“, konnte der Salzburger von Emotionen überwältigt seine Tränen kaum zurückhalten.

Gold ging zum neunten Mal bei dieser WM an Norwegen. Souverän lief Gesamtweltcup-Führer Jarl Magnus Riiber, der schon nach dem Springen geführt hatte, zum Weltmeistertitel. Dritter wurde Akito Watabe aus Japan, der sich zwischenzeitlich noch an die Spitze setzten konnte, im Finish jedoch seine Fluchtgefährten an sich vorbeiziehen lassen musste.

Für das gesamte ÖSV-Team war es ein erfolgreicher Tag: Franz-Josef Rehrl – nach dem Springen noch auf Bronzekurs – musste sich zwar am Ende mit dem vierten Rang zufriedengeben,freute sich dennoch über sein Ergebnis: „Ich habe echt einen guten Sprung gehabt. Es war brutal hart, drei waren einfach besser. Ich habe gewusst, dass es diesmal zäher wird, aber es war ein super Wettkampf.“ Auch Mario Seidl überzeugte auf Platz sieben und damit einem erfreulichen Top-Ten Ergebnis.

Die deutschen Kombinierer waren heute bereits nachdem Springen, aufgrund der Temperaturen von plus 15 Grad beim Laufen, ohne Chance den Rückstand noch einzuholen. Deshalb fand diesmal die Medaillenvergabe ohne sie statt. Aus ihren Reihen war Johannes Rydzek als Achter noch der Beste. Vinzenz Geiger wurde 14., Frenzel und Rießle kamen auf den Rängen 16 und 17 ins Ziel. Terence Weber war in dem anstrengenden Langlauf von Rang sieben auf Platz 25 zurückgefallen.

NK Ergebnisliste Einzelwettkampf 10km

Quelle: ÖSV - seefeld2019.com

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