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SPD und Linke kritisieren UEFA wegen Umgang mit Corona-Regeln

Archivmeldung vom 21.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Denunzieren / Zeigefinger
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Bild: Petra Bork / pixelio.de

SPD und Linke haben scharfe Kritik an der UEFA wegen ihres Umgangs mit Corona-Regeln geübt. "Es kann nicht sein, dass ein Fußballverband Regierungen erpresst", sagte die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag (SPD) dem "Spiegel".

Man habe gerade eine positive Entwicklung in der Pandemie, weil die Menschen sich an die Regeln halten. "Da ist es fatal, wenn die Verantwortlichen im Fußball machen, was sie wollen." Trotz steigender Corona-Zahlen in Großbritannien sollen in London Halbfinale und Finale der EM vor Zuschauern stattfinden. Ungeachtet aller Warnungen vor einer Ausbreitung der Delta-Variante erhöhte die UEFA einem Bericht der Londoner "Times" zufolge nun den Druck auf die britische Regierung.

Der Verband wolle Ausnahmen von den Quarantäneregeln für bis zu 2.500 Personen erwirken. Andernfalls könne man die Finalspiele in eine andere Stadt verlegen, zum Beispiel nach Budapest. Freitag kritisiert generell den Umgang des Verbands mit den Corona-Regeln. "Das Hygienekonzept der UEFA besteht nur auf dem Papier", sagte die Sozialdemokratin. "Den Verantwortlichen ist es offenbar egal, dass es vielerorts nicht eingehalten wird." Mit Blick auf voll besetzte Stadien in Budapest warnte Freitag: "Die UEFA spielt mit dem Leben von Menschen." Auch die Linkspartei kritisiert den Verband.

"Die UEFA agiert immer undurchsichtiger und kaum noch nachvollziehbar", sagte der sportpolitische Sprecher der Linken-Bundestagsfraktion, André Hahn, dem "Spiegel". Dies gelte angefangen bei der - mittlerweile eingestellten - Überprüfung der Regenbogen-Kapitänsbinde von Manuel Neuer bis hin zu fragwürdigen Sperren von Spielern. Die Verlagerung des Finalspiels wäre für alle eine missliche Lage, so Hahn. "Dennoch ist klar, dass die Gesundheit vorgeht und Sonderrechte für bestimmte Personen keine Alternative sein sollten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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