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Die Kroaten knieten nicht nieder: Lob aus Europa

Freigeschaltet am 09.06.2021 um 06:31 durch Sanjo Babić
Bild: Screenshot Nova24tv / UM / Eigenes Werk
Bild: Screenshot Nova24tv / UM / Eigenes Werk

Am Sonntag, 6. Juni 2021, fand ein Freundschaftsspiel zwischen Belgien und Kroatien statt. Vor Spielbeginn kniete die belgische Mannschaft nieder, währemd die Kroaten aufrecht standen. Im Internet erhielt die kroatische Nationalmannschaft Lob und Unterstützung aus ganz Europa für ihre aufrechte Haltung. Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf einen Bericht der Tageszeitung "Demokracija" und Twitter.

Weiter berichtet das Magazin: "Fußballfans gefiel die Tatsache, dass sich die kroatische Nationalmannschaft der Politisierung des Sports, die in den USA begann, widersetzte. Unterstützt wurden kroatische Fußballer auch vom slowenischen Ministerpräsidenten Janez Janša, der unter das Foto „Respekt“ schrieb.

Kroaten schreckten nicht vor sinnlosen, falschen Initiativen und der Unterstützung der BLM-Bewegung (Black Lives Matter) zurück. Es ist mehr als offensichtlich, dass gerade die Politik auch den Sport durchdringt. Sitzen und Knien während der Hymne ist eine respektlose Sache, die ihren Ursprung in Amerika hat, und die Kroaten haben deutlich gemacht, dass dies nicht nach Europa gehört. Aber sie haben auch gezeigt, dass sie ein Rückgrat haben und sich keiner neuen linken Bewegung unterwerfen werden.

Knien für BLM auch in Europa

Das Knien beim Spielen der amerikanischen Hymne hat sich seitdem bei anderen Sportereignissen in den USA fortgesetzt, insbesondere bei der NBA-Basketballliga, der Frauenfußballliga und den Hochschulsportligen. In Europa begann das Knien bei Spielen europäischer Fußballvereine, zunächst in England, doch mittlerweile knien sogar Nationalmannschaften.

Die Kroaten wehrten sich entschieden dagegen. Das Freundschaftsspiel gegen die Belgier haben sie zwar mit 1:0 verloren, aber die Herzen der Fußballfans haben sie sich erobert. Die Engländer versprechen derweil, vor Spielbeginn weiter zu knien, was ihre Fans aber verärgert.

Ungarisches Publikum pfeift irische Spieler aus die für BlackLivesMatter auf die Knie gingen

Letztes Jahr begannen die Spieler vor jedem Premier-League-Spiel zu „knien“, um die „Black Lives Matter“-Bewegung zu unterstützen. Die Geste war eine Botschaft gegen die vermeintliche Rassendiskriminierung und wurde von den Spielern der Premier League allgemein begrüßt. Das Knien entwickelte sich in leeren Stadien, und es gab Befürchtungen, wie die Zuschauer auf die Geste reagieren würden, wenn sie endlich auf die Tribünen zurückkehren. Die berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf Meldungen und Videoberichte auf Twitter.

Weiter berichtet das Magazin: "Die öffentliche Unterstützung war jedoch alles andere als erwartet: in den letzten beiden Premier-League-Spielen wurde die peinliche Geste von Minderheiten ausgebuht.

Das Spiel zwischen Ungarn und Irland war jedoch anders, denn es war eines der ersten Spiele seit März, das vor vollem Haus stattfand. Das Budapester Stadion mit einem Fassungsvermögen von fast 15.000 Zuschauern war beim Freundschaftsspiel rappelvoll, und die Fans machten ihren Unmut deutlich, als die irische Mannschaft kurz vor dem Anpfiff einen Kniefall machte.

Die Lautstärke der Buhrufe war ziemlich deutlich, doch das irische Team gefiel sich in der Pose der Büßer.

Quelle: Unser Mitteleuropa

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