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DOSB gibt München Rückenwind für erneute Olympia-Bewerbung

Archivmeldung vom 30.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Olympische Flagge mit den fünf Ringen; erstmals verwendet bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen
Olympische Flagge mit den fünf Ringen; erstmals verwendet bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Mitgliedsverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) haben am Montag in München einstimmig für eine erneute Bewerbung für die Olympischen Winterspiele votiert. Der DOSB hatte sich Ende 2007 ebenfalls einstimmig für eine Bewerbung Münchens um die Spiele 2018 entschieden, war aber letztlich der südkoreanischen Stadt Pyeongchang unterlegen.

Nach den damaligen Planungen sollten die nordischen Wettbewerbe ursprünglich in Oberammergau ausgetragen werden. Bauern fürchteten jedoch irreparable Schäden an ihren Wiesen und weigerten sich, die benötigten Grundstücke für temporäre Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Auch in Garmisch-Partenkirchen formierte sich damals Widerstand, indem 59 Bauern für die Spiele zwingend benötigte Grundstücke nicht zur Verfügung stellten. Diesmal soll es in Garmisch-Partenkirchen, Schönau am Königssee und Ruhpolding Bürgerentscheide am 10. November geben.

Die Bewerbungsfrist des Internationalen Olympischen Komitees endet vier Tage später. Eine Entscheidung für 2022 trifft das IOC erst am 31. Juli 2015.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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