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Formel 1: Pole-Position für Webber bei Großem Preis von Abu Dhabi

Archivmeldung vom 02.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Christian Zapf  / pixelio.de
Christian Zapf / pixelio.de

Der Red-Bull-Pilot Mark Webber geht beim Großen Preis von Abu Dhabi von der Pole-Position aus ins Rennen. Auf den Rängen zwei und drei folgen der schon feststehende viermalige Weltmeister und Sebastian Vettel und Nico Rosberg. Mit einer Rundenzeit von 1:39.957 Minuten verdrängte Webber Vettel um rund eine Zehntelsekunde von der Spitze für das drittletzte Rennen der Saison.

"Ich habe alles versucht, aber es hat eben nicht für die Pole gereicht", sagte Vettel nach nach der Qualifikation für das morgige Rennen im Wüstenstaat. Der überraschende Spitzenreiter des kommenden Rennens sagte: "Bei mir läuft es an diesem Wochenende bisher alles richtig rund. Es war eine tolle Runde auf einer Strecke, wo sonst nicht immer alles gut für mich lief." Start ist am Sonntag um 14 Uhr.

Sky Experte Marc Surer: "Irgendwann muss Vettel zeigen, dass er auch mit einem anderen Auto Weltmeister werden kann"

Nach Sebastian Vettels erneutem Sieg am vergangenen Wochenende, seinem sechsten in Serie, sind die WM-Entscheidungen in der Fahrer- und Konstrukteurswertung gefallen. In Abu Dhabi und bei den verbleibenden Rennen dieser Saison erwartet Sky Experte Marc Surer aber keine Langeweile: "Es geht um den Großen Preis von Abu Dhabi. Die Formel 1 ist ja nicht wie eine Fußball-Weltmeisterschaft, bei der im Finale am Ende alles entschieden wird. Es gibt 19 Rennen und jedes einzelne davon ist wichtig. Und in jedem Rennen gibt jeder Fahrer alles, denn ein Rennfahrer fährt, um Rennen zu gewinnen."

Einen Teamwechsel des Vierfach-Weltmeisters Sebastian Vettel hält der Schweizer für notwendig, wenn auch nicht sofort: "Es wäre sicherlich falsch, von Red Bull wegzuge-hen, wenn der Chefdesigner weiterhin Adrian Newey heißt. Er ist der erfolgreichste Designer aller Zeiten. Solange Newey da ist, sollte Vettel bleiben, sonst macht er einen Fehler. Aber irgendwann muss Sebastian zeigen, dass er auch mit einem anderen Auto Weltmeister werden kann. Dazu hat er mit seinen 26 Jahren jedoch noch etwas Zeit."

Im direkten Vergleich mit Michael Schumacher spricht nach Ansicht des Sky Experten ein Fakt für den frisch gebackenen Weltmeister. "Ich weiß nicht, wie erfolgreich Vettel mit seinen Fähigkeiten als Rennfahrer in früheren Zeiten gewesen wäre. Im Moment ist er der Beste. Außerdem hat Vettel sicher stärkere Konkurrenten als damals Michael Schumacher. Das muss man feststellen."

Das ganze Interview mit Marc Surer ist unter sky.de/formel1 abrufbar.

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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