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Özdemir zur deutschen Gaucho-Tanz-Aufregung: Abregen - "Die Gesänge der leidenschaftlichen argentinischen Fans sind nicht gerade jugendfrei"

Archivmeldung vom 16.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: © Flickr.com/  mw238/CC BY-SA 2.0
Bild: © Flickr.com/ mw238/CC BY-SA 2.0

Angesichts de deutschen Aufregung über den Gaucho-Tanz einer Gruppe von DFB-Weltmeistern auf der Berliner Fan-Meile rät der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir zur raschen Entkrampfung. Ihn würde nicht wundern, wenn das in Argentinien mit einem müden Lächeln zur Kenntnis genommen werde, sagt Özdemir gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstag-Ausgabe).

"Die Gesänge der leidenschaftlichen argentinischen Fans sind nicht gerade jugendfrei", ergänzt Özdemir, dessen Frau Argentinierin ist. "Ich kann mir vorstellen, dass die gerade denken: Hey, wenn ihr uns auf den Arm nehmen wollt, dann seid mal kreativer."

Shkodran Mustafi hält ?Gaucho?-Debatte für lächerlich

Fußballprofi Shkodran Mustafi hält die Debatte um den umstrittenen "Gaucho-Tanz" der deutschen Nationalspieler auf der Berliner Fanmeile für "lächerlich": "Wir sind Weltmeister geworden. Wir wollten feiern", so Shkodran Mustafi im hr3-Interview. "Für uns war das einfach ein Gesang, und wir wollten keinen lächerlich machen." Man habe ja während der WM gesehen, wie respektvoll die Mannschaft mit ihren Gegnern umgegangen sei, zum Beispiel nach dem 7:1 gegen Brasilien oder dem Sieg gegen Frankreich. "Ich finde das einfach lächerlich und respektlos uns gegenüber, dass man so was dann in den Medien schreibt", sagte Mustafi in hr3.

Ex-Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt: Fußball-Nationalelf ein exzellenter Botschafter

Der langjährige Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt (von 1996 bis 2013) hat sich begeistert über die Ausstrahlung der Fußball-Weltmeister geäußert. "Natürlich verstärkt der WM-Titel und die Art und Weise, wie er zustande gekommen ist, die positive Stimmung in Deutschland", sagte Hundt im Interview mit dem "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe).

Bierhoff: "Erfolg ist ein gutes Verkaufsargument"

Der DFB will den Gewinn des WM-Titels nutzen, um seine Einnahmen aus der Vermarktung der Nationalmannschaft zu steigern. "Die Sponsoren verbinden mit uns eine gewisse Präsenz bei Turnieren. Wenn wir das durch sportliche Erfolge untermauern, ist das natürlich ein gutes Verkaufsargument", sagte Teammanager Oliver Bierhoff dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' für seine Online-Ausgabe www.capital.de. Bierhoff verwies darauf, dass in den kommenden Jahren mehrere wichtige Sponsoren-Verträge auslaufen. "Wir haben Luft nach oben", sagte er in dem bereits vor der WM geführten Interview.

Derzeit kassiert der DFB von seinen Partnern knapp 60 Mio. Euro pro Jahr. Zu den Verträgen, die im Jahr 2018 auslaufen, gehören auch die der beiden wichtigsten Sponsoren. Generalausrüster Adidas und Generalsponsor Mercedes-Benz stehen gemeinsam für mehr als die Hälfte der Sponsoring-Erlöse des DFB.

Auch DFB-Marketingchef Denni Strich machte deutlich, dass der DFB vor allem bei den Großsponsoren Einnahmesteigerungen erwartet. "Wenn es Sponsoringsegmente gibt, in denen wir noch wachsen können, dann sicher mit Blick auf den Generalausrüster oder den Generalsponsor", sagte Strich gegenüber 'Capital'. So wie das DFB-Team sportlich die Nummer eins weltweit sei, "sollten wir auch beim Ausrüstervertrag die Nummer eins oder zwei sein", sagte er. Derzeit zahlt Trikotausrüster Adidas Schätzungen zufolge 25 Millionen Euro pro Jahr an den DFB. Der französische Verband kassiert im Vergleich dazu seit dem Wechsel von Adidas zum US-Rivalen Nike nach der WM 2010 mehr als 40 Millionen Euro pro Jahr 

Empfang der Nationalmannschaft erzielt 54,3 % Marktanteil

Der überwiegende Teil der Zuschauer verfolgte gestern die Rückkehr der Fußball-Weltmeister nach Deutschland im Ersten: Durchschnittlich 5,83 Millionen (Marktanteil 54,3 %) schalteten die vierstündige Sondersendung ein. Der Marktanteil der 14- bis 49-Jährigen lag bei 48,6 %.

Im Anschluss an die Live-Übertragung aus Berlin erzielte die ARD-Telenovela "Rote Rosen" mit 2,48 Millionen Zuschauern und mit 24,8 % Marktanteil die besten Quoten seit ihrem Start im Jahr 2006. Für "Sturm der Liebe" bedeuteten 24,0 % Marktanteil den Spitzenwert in diesem Jahr.

Die meistgesehene Sendung des gestrigen Tages war mit 6,06 Millionen Zuschauern (Marktanteil 22,4 %) das "WM extra" um 20.15 Uhr. Mit einem Tagesmarktanteil von 21,4 % beim Gesamtpublikum und 15,8 % bei den 14- bis 49-Jährigen lag Das Erste klar an der Spitze.

Quelle: Leipziger Volkszeitung - Der Tagesspiegel - Capital - ARD Das Erste (ots) / dts Nachrichtenagentur

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