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US-Medien: FBI ermittelt gegen Blatter

Archivmeldung vom 03.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
FBI-Dienstmarke und Glock-Dienstpistole
FBI-Dienstmarke und Glock-Dienstpistole

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Korruptionsskandal bei der Fifa ermitteln die US-Bundespolizei FBI und die US-Staatsanwaltschaft angeblich auch gegen Sepp Blatter. Das berichtet unter anderem der US-Sender "ABC News" unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Quellen. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.

Blatter, der am Dienstag überraschend angekündigt hatte, sein Amt bei einem außerordentlichen Wahl-Kongress niederzulegen, hatte mehrfach erklärt, er sei nicht an kriminellen Handlungen beteiligt. Ermittlungen seien zulässig, es gebe jedoch keinen Grund, ihn festzunehmen, so Blatter am vergangenen Samstag.

Ein Termin für die Neuwahl des Fifa-Präsidenten steht noch nicht fest, nach Angaben des Fußball-Weltverbands könnte sie zwischen Dezember und März stattfinden. Bis zu dahin will Blatter seine Aufgaben weiter wahrnehmen.

Steinmeier bezeichnet Blatter-Rücktritt als überfälligen Schritt

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Rücktritts-Ankündigung von Fifa-Präsident Sepp Blatter als "überfälligen Schritt" bezeichnet. Jetzt sei der Neuanfang möglich, den die Fifa brauche und den der Weltfußball verdient habe, erklärte Steinmeier am Dienstag. Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel nannte Blatters Ankündigung "folgerichtig". "Es ist unfassbar, was sich die Fifa seit Jahren leistet. Dies alles ist eng mit dem Namen Sepp Blatter verbunden", sagte Gabriel der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

Kritisch äußerte sich Gabriel zu einem möglichen WM-Boykott im Fußball aufgrund des Fifa-Skandals. "Ich halte davon nicht viel. Am Ende zahlen dann die Fußballfans den Preis für die Unfähigkeit der Fifa, diesen Sumpf trockenzulegen", sagte Gabriel. "Wesentlich mehr Druck würde entstehen, wenn die großen Sponsoren nicht mehr an die Fifa zahlen würden."

Auch SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi nannte Blatters Rücktritt "überfällig". "Ich bin froh, dass der Fifa-Chef dem unwürdigen Schauspiel der letzten Tage nun ein Ende gesetzt hat",sagte Fahimi der "Rheinischen Post". Der Fußball-Weltverband habe jetzt die Chance zu einem echten Neuanfang - ohne Korruption, ohne Vetternwirtschaft. "Ich hoffe, dass die Fifa diese Chance auch ergreift und tatsächlich grundlegend reformiert. Denn das sollte uns der Fußball, diese schönste Nebensache der Welt, wert sein", sagte Fahimi. Sie forderte, dass wieder der Sport im Vordergrund stehen müsse "und nicht mehr das große Geld und das Ego alter Männer". 

Beckenbauer zu Blatter-Rücktritt: "Vernünftige Entscheidung"

Fußball-Legende Franz Beckenbauer hat die Rücktritts-Ankündigung von Fifa-Präsident Sepp Blatter als eine "vernünftige Entscheidung" begrüßt. "Der Druck wurde zu groß", sagte Beckenbauer der "Bild". "Er wäre nie mehr zur Ruhe gekommen, ob er Schuld an den Skandalen trägt oder nicht. Das Problem der Fifa liegt in seinem System."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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