Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Sport Boris Becker: Grand-Slam-Erfolg von Zverev nur noch eine Frage der Zeit

Boris Becker: Grand-Slam-Erfolg von Zverev nur noch eine Frage der Zeit

Archivmeldung vom 27.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Becker auf der Frankfurter Buchmesse 2013
Becker auf der Frankfurter Buchmesse 2013

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die deutsche Tennislegende Boris Becker ist fest davon überzeugt, dass Alexander Zverev bald auch bei den Grand Slams überzeugen wird. "Für mich ist das alles nur noch eine Frage der Zeit und der Erfahrung. Vielleicht klappt es bei den US Open", sagte Becker im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Mit Blick auf die Erwartungshaltung Zverevs sagte der 50-Jährige: "Ich glaube nicht, dass er selbst ungeduldig ist, sondern viel mehr wir Medien. Wir erwarten immer, dass die Spieler wie Maschinen auf Knopfdruck funktionieren. Aber so einfach ist das nicht."

Der Druck sei auch nicht zu groß - jedoch nerve Zverev die Fragerei zu seiner Grand-Slam-Bilanz. "Die einfachste Antwort wäre, einfach mal ein Turnier zu gewinnen", so Becker, der bei den anstehenden US Open als Eurosport-Experte vor Ort ist. Dass sein ehemaliger Rivale Ivan Lendl jetzt zu Zverevs Team gehört, begrüßt Becker: "Ich bin sehr froh über die Entscheidung von Sascha. Ich glaube, dass er grade bei den Grand Slams Hilfe benötigt. Ivan mit seiner langjährigen Erfahrung, gerade in New York, ist genau der richtige Mann." Bei den Frauen sieht Becker die deutsche Nummer 1 Angelique Kerber im erweiterten Favoritenkreis der US Open: "Das Turnier in Kanada war schwierig nach dem Wimbledon-Triumph. Da fällt man erstmal in ein kleines Loch, was die Emotionen angeht. Aber ich glaube, sie wird sich da durchbeißen und in New York in Topform auflaufen."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

Anzeige: