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Hannovers Präsident Kind prangert Anspruchsdenken an

Archivmeldung vom 01.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Martin Kind, Präsident von Fußball-Bundesligist Hannover 96, zeigt sich besorgt über das Anspruchsdenken in Deutschland. "Es gibt hierzulande viele Leute, die alles haben möchten, aber nicht bereit sind, dafür auch etwas zu geben. Das ist etwas sehr Spezielles, was man so in vielen anderen Ländern nicht kennt", sagte der 73-Jährige der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Kind weiter: "Wir müssen uns da manchmal schon in unserer Mentalität hinterfragen. Im Fußball zum Beispiel wollen alle, dass die Klubs auch international erfolgreich sind, aber dafür muss man auch Dinge verändern können." Kind hat bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) den Antrag zur Übernahme der Mehrheitsanteile an Hannover 96 gestellt. Er habe offiziell noch keinen Termin für die Entscheidung erfahren, angeblich will die DFL am Montag über ihren Beschluss informieren. "Es kann am Ende nur eine Entscheidung geben - nämlich zu unseren Gunsten. Sollte es aus welchen Gründen auch immer anders kommen, sind die kommenden juristischen Schritte natürlich schon vorbereitet. Aber ich gehe nicht davon aus, dass es dazu kommen muss", sagte Kind.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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