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"Wonderful" Teichmann läuft zu Silber

Archivmeldung vom 01.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Axel Teichmann Bild: DSV
Axel Teichmann Bild: DSV

Axel Teichmann hat nach einem spannenden 50-km-Langlauf seine letzten Reserven mobilsiert und die Silbermedaille gewonnen.

Damit hatte vor dem letzten alpinen Wettbewerb der Olympischen Winterspiele in Vancouver eigentlich kaum jemand gerechnet: Teichmann hat den ersten deutschen Skilanglauf-Olympiasieg der Geschichte nur um eine Skilänge verpasst. Der Ex-Weltmeister aus Lobenstein, der schon im Team-Sprint Silber geholt hat, musste sich in einem packenden Zieleinlauf nur dem Norweger Petter Northug geschlagen geben. Der gewann sein zweites Gold nach dem Erfolg im Teamsprint. Bronze ging an den Schweden Johan Olsson vor dem 30-km-Zweiten Tobias Angerer aus Vachendorf.

"Ich habe überhaupt keine Klamotten für die Siegerehrung dabei. Aber ich bin überglücklich", sagte Teichmann, der zwischenzeitlich schon eine halbe Minute zurückgefallen war. "Zwischen Kilometer 30 und 40 hatte ich eine Saftlatte am Fuß. Aber dann ging es umso besser und ich hab es tatsächlich geschafft. Das
war erst der dritte 50iger, den ich durchgelaufen bin." Der zweimalige Weltmeister hatte nach der Marathondistanz winzige 0,3 Sekunde Rückstand auf Doppel-Olympiasieger Northug. Bundestrainer Jochen Behle war trotzdem glücklich: "Sensationell. Axel war schon weg und hat sich unheimlich rangekämpft. Das war ein gelungener Abschluss der Spiele." Tobias Angerer verpasste als Vierter hinter dem Schweden Johan Olsson nur um 0,5 Sekunden eine zweite deutsche Medaille. Jens Filbrich mit der Deutschland-Flagge auf der Wange wurde 16., Rene Sommerfeld landete in seinem letzten großen Rennen auf Platz 21.

Teichmann holte das fünfte Silber der Geschichte für die deutschen Skilanglauf-Männer. Zuvor hatte es vier Mal Platz zwei gegeben: Angerer sowie das Teamsprint-Duo Teichmann/Tim Tscharnke in Vancouver, Peter Schlickenrieder 2002 in Salt Lake City und Gert-Dietmar Klause 1976 über 50 km in Innsbruck.

Für das deutsche Olympiateam von Vancouver war es die insgesamt 30. Medaille. Dies ist die zweithöchste Ausbeute nach 2002 in Salt Lake City, wo Deutschland 36 Medaillen gewann.

Quelle: DOSB

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