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DFB-Präsident Grindel gibt Löw Jobgarantie

Archivmeldung vom 23.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Joachim Löw
Joachim Löw

Foto: Steindy
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Joachim Löw soll nach dem Willen von DFB-Präsident Reinhard Grindel auch bei einem frühen Ausscheiden bei der Europameisterschaft Bundestrainer bleiben.

"Jogi Löw hat einen Vertrag bis 2018. Und wenn er es wünscht, können wir nach der Euro auch über eine Vertragsverlängerung reden", sagte Grindel im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Ich bin, das habe ich ihm auch in einem persönlichen Austausch gesagt, für solche Gespräche offen."

DFB-Präsident verteidigt Ticketverkauf über Fanclub Nationalmannschaft

DFB-Präsident Reinhard Grindel will auch bei den kommenden Welt- und Europameisterschaften den Verkauf des deutschen Kartenkontingents über den Fanclub Nationalmannschaft abwickeln. Nach den Erfahrungen bei dieser EM hätte sich das Prozedere bewährt, so Grindel. Deutsche Hooligans hatten beim ersten Gruppenspiel in Lille randaliert, während der Partie gegen die Ukraine war es im Stadion dagegen friedlich geblieben. "Ein Verband hat außerhalb des Stadions weniger Möglichkeiten, zu verhindern, dass sich der eine oder andere Gewaltbereite auf den Weg macht", sagte Grindel im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Wir hätten von Anfang an mit einem Stichtag arbeiten müssen, damit nicht der Eindruck entsteht, man muss Mitglied in dem Fanclub werden und einen Beitrag zahlen, um eine Karte zu erhalten. Die Einnahmen aus dem Fanclub stecken wir uns übrigens nicht in die eigenen Taschen, sondern investieren sie in die Fanarbeit. Wir sollten im Hinblick auf künftige Turniere deutlich machen, dass die Mitglieder bei der Vergabe von Tickets zuerst berücksichtigt werden, eben aus Sicherheitsgründen. Und die Erfahrungen dieser Europameisterschaft bewegen hoffentlich auch das Bundeskartellamt, seine Haltung zu überdenken und uns den entsprechenden Spielraum zu geben."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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