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1. Bundesliga: München gewinnt 4:0

Archivmeldung vom 24.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Der FC Bayern hat am 22. Spieltag in der 1. Bundesliga mit 4:0 gegen Hannover 96 gewonnen. Zuvor hatten sich Eintracht Frankfurt und Werder Bremen 0:0 getrennt.

Thomas Müller traf in 25. Minute zum 1:0 für den Spitzenreiter, Thiago erhöhte in der 34. Minute, in der 58. Minute traf Thomas Müller dann ein zweites Mal. In der 65. Minute legte Mario Mandzukic noch einmal nach. Für Hannover ist das die dritte Niederlage in Folge.

Frankfurt und Bremen trennen sich 0:0

Obwohl die Bremer nach einer gelbroten Karte für Felix Kroos in der 34. Minute lange in der Unterzahl spielen mussten, konnten sie das Unentschieden gegen die Eintracht, die von den vorhergegangenen sieben Duellen vier gewonnen und kein einziges verloren hatte, verteidigen.

Die wichtigsten Stimmen bei Sky:

Matthias Sammer (Vorstand Sport FC Bayern)...

...über die "Pizza- und Burger"-Aussagen von Guardiola "Ich kenne Pep, ich weiß wie er das meint, wie er auch darauf Wert legt, die Dinge richtig einzuordnen. Ob das mit Pizza und Burger im Vergleich zum Filet richtig gelungen ist, weiß ich nicht. Ich weiß, wie er das meint. Es ist wichtig, zwischen Alltag und Höhepunkt zu unterscheiden. Und die Großen sind im Alltag stark."

...über die (humorvolle) Reaktion von Bastian Schweinsteiger nach seiner Auswechslung: "Es ging nicht um die Handschuhe. Basti ist in seinem Höllentempo, wofür er bekannt ist, in der Situation vorher bei Arjen [Robben] hinterlaufen. Und da hat er gesagt 'Ich tue nie mehr hinterlaufen, ich krieg sowieso keinen Ball'. Das war die Konversation. Das hatte mit dem Handschuhen nichts zu tun. Basti ist ja nicht der Sprinter, aber hatte sich auf den Weg gemacht, den Ball zu bekommen. Arjen hat aber gesagt 'ist eh sinnlos'."

...über die Hereinnahme von Tom Starke für Manuel Neuer: "Für Pep war es schon länger die Überlegung, weil er im letzten Jahr mitbekommen hat, dass Tom in der Kabine und neben dem Spielfeld ein unglaublich wichtiger Faktor ist, dass er im Rhythmus bleiben muss, wenn irgendwann Manuel was passieren sollte. Die Gedanken gab es schon länger"

...über ein mögliches Interesse an Julian Draxler: "Das schätzen wir realistisch ein, wenn wir in der Entscheidungsphase sind. Sind wir aber nicht. Ich habe nur gesagt, das wir nichts ausschließen."

Bastian Schweinsteiger (FC Bayern): "Es tat gut, wieder von Beginn an zu spielen. Ich fühle mich besser gesundheitlich, die Fitness wird besser. Heutiger Stand ist, das mein Fuß sehr gut ist. Wenn du verletzt bist, lernst du deinen Körper besser kennen. So ein Spiel wie heute tut mir sehr gut."

...über seine lachende Reaktion bei seiner Auswechslung: "Ich habe kurz davor Arjen [Robben] überlaufen und den Ball nicht bekommen, darüber war ich sauer. In meinem Alter hinterläuft man nicht so oft. Da habe ich dann ein bisschen Spaß gemacht mit dem Trainer. Ich bin ihm [Robben] auch nicht böse."

...über die Weltmeisterschaft: "Sie können sich vorstellen, was das für mich bedeutet. Wir freuen uns alle sehr darauf. Sie wissen ja, das wir da nicht hinfahren, um Urlaub zu machen."

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern): "Es hat heute gedauert, bis wir unseren Rhythmus gefunden haben. Wir haben die Gelegenheit gehabt, unseren Vorsprung zu vergrößern, das haben wir geschafft. Wir schauen schon auf die Tabelle, letztendlich ist es aber nur wichtig, was wir machen."

...über Torhüter Tom Starke: "Er hat es verdient gehabt. Es ist nicht leicht, Nummer Zwei zu sein. Er hat nie schlechte Laune, hat immer super trainiert. Ich habe mich gefreut, dass er Spielminuten bekommen hat."

Jan-Christian Dreesen (Finanzvorstand FC Bayern)...

...über den Einstieg der Allianz als dritten Anteilseigner (nach adidas und Audi): "Wir sind ein sehr konservativer Anleger. Das Geld von der Allianz werden wir nutzen, um Schulden zu tilgen. Wir haben noch Kreditverbindlichkeiten vom Stadionbau."

...auf die Frage, ob der Einstieg eines Investors wie 'KKR' bei Hertha BSC beim FC Bayern denkbar ist: "Völlig ausgeschlossen. Wir sind sehr glücklich, dass wir drei Partner haben, die sich minderheitsbeteiligt haben, die alle aus Bayern kommen, die wir alle schon lange kennen. Zusammen haben sie 25 Prozent. Wir haben keinen von denen dabei, weil wir dringend Geld brauchten. Von daher ist das eine völlig andere Situation. Das Wortspiel mit dem 'Dreifach A' [adidas, Audi, Allianz], dem 'Tiple A', das passt ganz gut zu uns, dabei wollen wir es auch belassen."

Christian Seifert (Vorsitzender Geschäftsführung DFL) über...

...die Aussage von UEFA-Präsident Platini ("Dann sollen sie halt nicht spielen") bezüglich der Kritik von Joachim Löw und Oliver Bierhoff am Sinn der Aufstockung der EM-Teilnehmer: "Ich finde es etwas überheblich für einen UEFA-Präsidenten und vielleicht sollten wir einfach nicht spielen. Dann schauen wir mal, was die Europameisterschaft noch wert ist. Ich glaube, was Joachim Löw und Oliver Bierhoff gesagt haben und was auch unsere Meinung war, dass eine Europameisterschaft, bei der sich 24 von 54 Mitgliedsverbänden - Gibraltar ist hinzugekommen, prompt haben wir diesen Riesenkracher dann auch bekommen -für ein Endturnier qualifizieren, muss man ehrlicherweise nicht noch einmal sehr lange eine Qualifikation spielen. Ich fand die Aussage nicht gut und die UEFA muss aufpassen, dass sie nicht immer unter dem Deckmantel der Demokratie das schädigt, worum es geht, nämlich um den sportlichen Wettbewerb und auch ein mediales Produkt in gewisser Qualität. Ich kenne aus meiner Arbeit in der Organisation der europäischen Profiligen sehr viele Ligen, denen einiges nicht mehr gefällt, was die UEFA tut. Das Brot- und Buttergeschäft sind die nationalen Ligen. Die UEFA neigt dazu, nicht mehr sehr viel Rücksicht zu nehmen auf die Ligen. Dort ist das Tagesgeschäft. Als UEFA ist man auf keinem guten Weg, ein Eigenleben zu organisieren, das die Belange und Bedürfnisse der Ligen nicht mehr berücksichtigt und respektiert."

...über die Gruppenauslosung zur EM 2016: "Der Modus dient ausschließlich kommerziellen Zwecken. Ich weiß auch nicht, ob es für Gibraltar so reizvoll ist, in einer Endrunde sechs, sieben, acht Gegentore zu bekommen. In einer Vorqualifikation hätten sie gar keine Chance, gegen große Nationen zu spielen. Ich kann das auf der einen Seite nachvollziehen. Auf der anderen Seite ist es eine Europameisterschaft, wo die stärksten Mannschaften spielen sollten. Wenn jedes zweite Land in Europa zu den stärksten 24 Mannschaften gehört, dann wird das dazu führen, dass in Wirklichkeit der Wettbewerb ab dem Viertelfinale beginnt. Bei Fifa und Uefa passiert ja immer alles im Dienste des Sports. Vielleicht spielt es doch eine kleine Rolle, dass es damals eine grundlegende Idee war, kleinere Nationen stärker zu beteiligen. Kleinere Verbände sind darauf auch angewiesen. Wir haben in Deutschland ein relativ gutes Verhältnis zum DFB und umgekehrt. Kleinere Verbände sind angewiesen auf die Zuwendungen der UEFA. Dass die das super finden, in einer Endrunde zu spielen und finanziell zu partizipieren, kann ich nachvollziehen. Es bleibt aber das auf dem Spiel, worauf sich alle beziehen, nämlich das Spiel."

...über die Sorgen von Joachim Löw aufgrund der Verletztenmisere in seinem WM-Kader: "Seine latenten Sorgen sind nachzuvollziehen. Aus seiner allerersten Elf sind nicht alle in dem Stadium, in dem er sie gerne hätte. Die Belastung der europäischen Spitzenklubs ist enorm. Zum Glück sind wir mittlerweile sehr breit aufgestellt. Er hat sicherlich die größte Auswahl, die ein Nationaltrainer je hatte."

...über Bastian Schweinsteiger im DFB-Team: "Ich wünsche Bastian Schweinsteiger schon sehr einen WM-Titel. Vieles von dem, was in den letzten zehn Jahren in der Bundesliga passiert ist, ist genau durch diese Spielergeneration wie Schweinsteiger, Lahm, Podolski ausgelöst worden."

...über Langeweile in der Bundesliga: "In der Bundesliga kann Jeder Jeden schlagen, nur zur Zeit keiner die Bayern. Man darf die Fans aber nicht unterschätzen. Die Bundesliga lebt von sehr vielen sportlichen Entscheidungen, von überraschenden Niederlagen, von überraschenden Siegen, von ganz eigenen Geschichten. Zurzeit laufen die Bayern vorneweg. Manchmal passt eben alles, das wird aber nicht die nächsten Jahre so weiter gehen."

...über Financial Fairplay im europäischen Fußball: "Ich habe nichts gegen Paris St. Germain. Es ist aber nachdenkenswert, wenn ein Klub innerhalb von vier Jahren von 80 auf 400 Millionen Euro Umsatz steigt. Dann ist das in einer Welt des Fußballs eben sehr unrealistisch. Wenn man Sponsoringverträge abschließt, die mehr Wert sind als die von Bayern, Barca, Real und ManU zusammen, dann darf man sich nicht wundern, wenn es Fragen aufwirft. Die Uefa wird sich an ihren eigenen Vorgaben messen lassen müssen. Den Fußball kann man nicht auf seine reine Funktion als Industrie verkürzen. Dazu bedeutet der Fußball vielen Menschen viel zu viel. In dem Moment, wo sich jemand mit seinem privaten Geld für drei oder vier Jahre engagiert, greift er in den Wettbewerb ein. Aus Sicht der DFL ist es besser, den Markt zu regulieren. Wenn jemand zwanzig Jahre dabei ist - wie Herr Kind in Hannover oder Herr Hopp in Hoffenheim - dann haben sie zwanzig Jahre der Liga, den Konkurrenten, den Fans, gezeigt, dass sie es wirklich ernst meinen mit einem Engagement in Deutschland. Wenn aber jemand kommt, investiert drei Jahre in einen Klub, zieht sich dann wieder zurück, sind womöglich Klubs abgestiegen, die unter realen Marktbedingungen möglicherweise nicht abgestiegen wären. Deswegen sprechen wir in diesem Zusammenhang von Finanzdoping. Die großen Knackpunkte werden kommen, wenn es Klubs sind, die aus den fünf großen europäischen Fernsehmärkten kommen. Ich möchte der Uefa nicht unterstellen, dass sie das nicht ernst meint. Noch hat sie keine Entscheidung getroffen, die zu dem Schluss führt, dass sie da ein Auge zudrückt. Ich glaube auch, dass sie es nicht leisten kann."

...über die WM-Vergabe nach Katar: "Die Fifa spricht ja immer von der großen Welt des Fußballs. Alle sind eine große Familie. Eine Entscheidung, die die gesamte Familie betrifft, ist gefällt worden, ohne jemanden von der Familie zu fragen. Wir müssen für uns erst einmal festhalten, dass wir für unsere Klubs verantwortlich sind. Wir haben uns mit dem DFB verständigt, dass wir erst einmal von der Fifa hören wollen, wie die Fifa, die das Problem ausgelöst hat, es angehen möchte. Von einem Boykott halte ich relativ wenig. Es ist eine Entscheidung, mit der niemand richtig glücklich ist. Sie wird auch den Veranstaltern nicht gerecht, denn die haben eine sehr gute Bewerbung auf die Beine gestellt. Katar war die einzige Bewerbung, die eher mit einem Risikostempel versehen war, trotzdem kriegen sie den Zuschlag. Dann müsste man sich als Katar auch darauf verlassen, dass dieser Zuschlag Gültigkeit hat. Egal wie es läuft bis 2022, hinterher wird niemand so richtig der Sieger sein. Es ist schade, dass etwas Positives wie eine Weltmeisterschaft nur negativ diskutiert wird."

...über das Thema Sicherheit in der Bundesliga: "Es würden nicht über 43.000 Menschen pro Spiel in ein Stadion kommen, wenn man sich nicht sicher fühlt. Das Konzept sieht vor, dass die gesamte Gesellschaft in der Lage ist, ein Bundesligaspiel anzuschauen. Alters- und soziale Schichten übergreifend soll jeder ein Fußballspiel sehen können. Den Klubs und vielen Fangruppen tut man unrecht, wenn man stark pauschalisiert. Es sehen mittlerweile alle so, dass es in den letzten Jahren Fangruppierung gab, die das Fan-Sein missbraucht haben für das Ausleben individueller Aggression. Sehr viele Beteiligte haben dazugelernt, auch die DFL, auch der DFB. Ich glaube, es war ein großer Stockfehler, in die Diskussion einzutreten, ob man Pyrotechnik zulässt. Der DFB kann nichts zulassen, was per Gesetz nicht zulässig sein kann. Gruppierungen mussten lernen, Linien zu ziehen. Ich glaube, dass die Ultra-Bewegung erkannt hat, sich von gewissen Dingen zu distanzieren. Polizei und Staat haben gelernt, manche Dinge anders zu handhaben. Ich glaube, es ist auf einem guten Weg."

Sky Experte Franz Beckenbauer über...

...auf die Frage, ob der FC Bayern Toni Kroos halten möchte: "Ich denke, sie werden sich bemühen. Wenn die Forderungen ins Unermessliche steigen, muss man sich entscheiden. Es gibt keinen Spieler, für den man alles auf den Kopf stellen muss. Alles andere ist austauschbar. Wenn der Spieler bleiben will, würde ich ihm raten, nicht zu hoch zu pokern."

...über die WM-Vergabe nach Katar: "Wir haben Katar gebraucht, dass wir die Weltmeisterschaft ausrichten durften. Das heißt, die Kataris haben uns geholfen. Wir gehen davon aus, es ist ja eine geheime Wahl, dass die Asiaten geschlossen für uns gestimmt haben. Ohne die Kataris wäre es schwer geworden. Die WM-Unterlagen für 2022 haben sie perfekt vorbereitet. Die hatten ein Konzept, auch mit der Hitze, das war durchaus ein Thema. Meine erste Reaktion war 'spielt im Winter'."

Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt)...

...über das Spiel: "Heute haben wir die letzte Konzentration vermissen lassen, der letzte Pass war nicht präzise genug. Heute hatten wir auch Pech. Wir hatten eine Vielzahl von Halbchancen. Es hat heute nicht sollen sein. Insgesamt fehlte uns die letzte Konzentration. Die Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft."

Alexander Meier (Eintracht Frankfurt): "Wir hätten das Spiel heute gern gewonnen, hatten mit zehn Mann auch gute Voraussetzungen. Wir nehmen aber jeden Punkt mit."

Marco Russ (Eintracht Frankfurt): "Wir haben in den entscheidenden Momenten zu fahrlässig gespielt. Vielleicht waren wir auch zu hektisch. Wenn wir es etwas cleverer anstellen, gewinnen wir heute. Solche Spiele muss man in unserer Situation für sich entscheiden."

Cédric Makiadi (SV Werder): "Das Spiel war schwer. Wir mussten permanent dem Ball hinterher laufen. Das zeigt die Tugenden, die du entwickeln musst. Wir haben uns nicht aufgegeben. Wir haben begriffen, in welcher Lage wir uns befinden. Momentan ist Werder nicht das Werder der glorreichen Zeiten."

Sebastian Prödl (SV Werder): "Mit der Roten Karte ein gewonnener Punkt für uns."

Thomas Eichin (Geschäftsführer Sport SV Werder): "Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden nach der Dezimierung. Wir haben uns den Punkt hart erkämpft. Wenn du mit einem Mann weniger spielst in der Bundesliga, ist das normal sehr schwer, einen Punkt zu holen."

Fredi Bobic (Vorstand Sport VfB Stuttgart)...

...über die aktuelle Situation beim VfB Stuttgart: "Natürlich ist es in der Situation anders, als es vor dreieinhalb Jahren war. Wenn du von oben nach unten durchgereicht wirst, ist es viel schwieriger und gefährlicher. Wir sind uns der Situation bewusst. Wir wissen, die Trendwende reinzubekommen ist nicht einfach. Wenn du keine Punkte machst, hast du keine Argumente."

...über die Situation von Trainer Thomas Schneider: "Es gibt keine Deadline. Du wirst von Spiel zu Spiel alles reinhauen müssen. Der Druck steigt immer mehr, das ist normal. Die Reaktion aus dem Umfeld, das die Angst da ist, ist alles nachzuvollziehen. Wichtig ist ganz klar ruhig zu bleiben, kontrolliert, sachlich in der Situation. Das haben wir vor drei Jahren so gemacht, wo wir cool geblieben sind. Wir sind aktuell absolut überzeugt, das wir das schaffen können zusammen. Fakt ist auch eins: Man muss nicht allen Mechanismen nachgehen, aber es ist klar, das einmal eine Situation eintritt, die schwierig sein kann. Trotzdem sind wir gewillt, das zusammen durchzustehen."

Als die Mannschaft am Samstagabend nach Frankfurt abhob, saß auch Eljero Elia mit an Bord. Der Niederländer hatte eine Brise Verärgerung im Bauch. Die Schlagzeilen der letzten Tage empfand er als absurd. "Es wurden Aussagen von mir in ein Licht gerückt, als würde ich meinen Wechsel im Sommer aktiv vorantreiben. Das ist absoluter Quatsch. Und das möchte ich gern klarstellen", so Elia nach dem Abschlusstraining.

"Ich fühle mich wohl in Bremen, das habe ich im selben Interview in der letzten Woche deutlich gesagt. Und ich bin auch nicht frustriert. Ich habe im selben Gespräch betont, dass wir eine tolle junge Mannschaft haben, die einfach zusammenbleiben und sich weiterentwickeln muss. Ein Team, das die Vorgaben des Trainers weiter umsetzen muss. Wenn wir das schaffen, dann sind wir auch zu Spielen fähig wie gegen Leverkusen und Gladbach in der zweiten Hälfte. Und wenn wir so spielen, dann haben wir noch viele Chancen, weiter nach oben zu kommen", betonte der Holländer, der sich in der Spielzeit unter Robin Dutt deutlich steigern konnte, aber natürlich noch nicht zufrieden ist. "Ich war in dieser Saison lange Stammspieler, jetzt hat sich der Trainer vor dem Spiel gegen Gladbach anders entschieden. Jetzt liegt es an mir, mich weiter anzubieten, noch mehr zu tun. Ich habe momentan eine schwächere Phase, aber das will ich schnell wieder ändern. Ich will alles geben, um der Mannschaft so schnell wie möglich wieder zu helfen."

Die Entscheidung des Trainers konnte Elia nachvollziehen. "Wir haben in den beiden Partien vor Gladbach schlecht gespielt. Der Trainer hat dann personelle Veränderungen vorgenommen und sie mir erklärt. Das habe ich akzeptiert. Es liegt jetzt nur an mir, positiv zu bleiben, weiter Vollgas zu geben und zu hoffen, dass meine Chance schnell wieder kommt. Wenn sie dann da ist, muss ich sie nutzen. Vielleicht kommt sie schon im Spiel gegen Frankfurt, das weiß man nie."

Über die kommende Saison macht sich Elia noch keine Gedanken. "Mein Vertrag läuft 2015 aus. Und jeder weiß, dass es möglich sein könnte, dass Werder im Jahr davor auf mich zukommt, wenn sie darüber nachdenken, mich abgeben zu wollen. Aber dafür gibt es momentan überhaupt keine Anzeichen. Es gab keine Gespräche in diese Richtung. Wie gesagt, ich fühle mich hier wohl und freue mich in einem Team zu sein, dass solch einen Zusammenhalt hat", so Elia.

Quelle: dts Nachrichtenagentur / Sky

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