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Biathlon: Russische Staffel gewinnt, Deutschland auf dem vierten Platz

Archivmeldung vom 08.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: OzStryker, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: OzStryker, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die russische Männermannschaft gewann wie bei den Winterspielen in Sotschi auch in Oberhof den Staffelwettbewerb. Evgeniy Garanichev, Timofey Lapshin, Dmitry Malyshko und Anton Shipulin trotzten den widrigen Bedingungen und verwiesen vor 10.500 Zuschauern die Teams aus Norwegen und Frankreich auf die Plätze zwei und drei. Auf der letzten Runde holte Schlussläufer Shipulin noch den norwegischen Vorzeigeathleten Ole-Einar Björndalen ein. „Ich war mir nicht sicher, ob ich ihn noch bekomme. Er ist ein sehr starker Athlet. Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben“, so 27-Jährige.

Bis zur letzten Schießeinlage lag auch die deutsche Staffel, die in der gleichen Besetzung Olympia-Silber bei gewann, aussichtsreich im Rennen. Nachdem Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain) im Liegendschießen fehlerfrei durchkam, sich beim Stehendanschlag aber eine Strafrunde einhandelte, hatte Daniel Böhm (SC Buntenbock) mit nur zwei Nachladern Boden auf die Führenden gut gemacht. Nach einer fulminanten Schlussrunde übergab dann Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld) den Staffelstab auf Position zwei an Simon Schempp (SZ Uhingen). Doch beim letzten Anschlag verlor der Bayer den Durchblick im Oberhofer Nebel und musste die 150 zusätzlichen Strafmeter in Kauf nehmen.

Zuschauer entscheiden sich für „Henkelschleife“

Das Voting ist abgeschlossen, der Name gefunden: „Henkelschleife“ heißt der neue Streckenabschnitt in der DKB-Ski-Arena. Mit 39 Prozent setzte sich die „Henkelschleife“ vor dem „Kleiderbügel (31 Prozent) und der „Fischerlocke“ (16 Prozent) durch. Lokalmatadorin Andrea Henkel, die im Frühjahr ihre Karriere beendet hat, freut das Ergebnis: "Es ist eine große Ehre, wenn ein Streckenabschnitt nach mir benannt wird. Cool, jetzt habe ich meine eigene Schleife", sagt Henkel. Erstmals ist ein Teilstück in Oberhof nach einer ehemaligen Biathletin benannt worden. "Man hat heute gesehen, dass einige Stürze passiert sind. Vielleicht kann man die Schleife noch optimieren. Ich habe ja auch immer an mir gearbeitet", erklärt die Thüringerin.

Das ZDF hatte in seiner gestrigen Übertragung die Zuschauer dazu aufgerufen, Ideen für den Namen einzureichen. Per Facebook und Twitter konnten Vorschläge abgegeben werden. Innerhalb weniger Stunden gingen bei Facebook mehr als 350 und bei Twitter knapp 50 Vorschläge ein. „Wilhelmshöhe“ (10 Prozent) und „Wolkenloch“ (4 Prozent) vervollständigten die Namensliste, die zur Auswahl stand. Insgesamt stimmten 3313 Personen im Internet ab. Am Sonntag zum ersten Massenstartrennen soll das neue Schild dann aufgestellt sein.

Quelle: WSRO-Skisport GmbH

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