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Watzke: Dortmunder Südtribüne ist ein "ökonomisches Desaster"

Archivmeldung vom 07.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Signal Iduna Park: Die Südtribüne mit „Gelbe Wand“-Banner 2010
Signal Iduna Park: Die Südtribüne mit „Gelbe Wand“-Banner 2010

Sie fasst 25.000 BVB-Fans, ist Europas größte Stehplatz-Kurve und aus Controller-Sicht eine einzige Katastrophe: Die legendäre Südtribüne im Dortmunder Stadion."Wir bleiben dabei, obwohl es ökonomisch ein Desaster ist", sagt Borussia-Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Interview mit dem Fachmagazin W&V Werben & Verkaufen.Die Südtribüne gilt als das Herz der Dortmunder Fankultur.

Würde Watzke dort hochpreisige Sitzplätze installieren lassen, könnte er nach eigenen Angaben "pro Jahr 3,5 Millionen Euro mehr einnehmen". Aber das Markenerlebnis wäre ein anderes. "Mitunter müssen wir für die Marke auf kurzfristigen ökonomischen Erfolg verzichten", so Watzke im Gespräch mit W&V. "Wir spielen auch nur in Schwarzgelb und wechseln nicht zum Zweck der Umsatzmaximierung munter die Farben wie viele andere Klubs". Neue Trikot-Varianten brächten zwar zusätzliche Merchandising-Erlöse, aber für Watzke zählt die Markenidentität: "Wenn du den Fernseher anmachst und eine Mannschaft in Schwarzgelb siehst, dann weißt du: Das ist Dortmund".

Das komplette Interview mit Hans-Joachim Watzke erscheint in der aktuellen Print-Ausgabe von W&V (Heft 41/2013). Dort erklärt Watzke die Markenstrategie des Vereins, den Claim "Echte Liebe", die Entscheidung für den Sponsoren Opel und die Rolle von Trainer Jürgen Klopp in der BVB-Kommunikation.

Quelle: W&V Werben & Verkaufen (ots)

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