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Strengere Regeln als im kommunistischen China: ÖOC erlässt Olympiaverbot für impffreie Sportler aus Österreich

Freigeschaltet am 13.01.2022 um 14:33 durch Sanjo Babić
Snowboard-Ass Claudia Riegler vermied bislang die Genspritze und muss nach derzeitigen Stand daher bei Olympia zuschauen
Snowboard-Ass Claudia Riegler vermied bislang die Genspritze und muss nach derzeitigen Stand daher bei Olympia zuschauen

Bild (Riegler 2018): Ailura, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 AT /WB /Eigenes Werk

Das Österreichische Olympische Comitee (ÖOC) macht sich zum Erfüllungsgehilfen des Corona-Regimes. Einen Monat vor dem Start der Olympischen Winterspiele in Peking/China stellt es klar: Sportler, die sich keiner Zwangsspritze unterwerfen, dürfen nicht zum Großereignis, das nur alle vier Jahre stattfindet. Betroffen ist davon jedenfalls Snowboard-Legende Claudia Riegler (48). Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Snowboard-Ass darf nicht zu Olympia

Die Pongauerin Riegler ist eine fixe Größe in ihrer Sportart: Seit über 27 Jahren fährt sie im Weltcup, im Jahr 2015 wurde sie sogar Weltmeisterin im Parallel-Riesentorlauf. Ihre Schwester Manuela hatte diesen Titel zehn Jahr zuvor errungen. Die Siegerin von sechs Weltcuprennen – ihr Triumph beim Heimrennen in Bad Gastein im Jänner 2019 machte sie zur ältesten Siegerin eines Snowboard-Rennens der höchsten Kategorie aller Zeiten.

Als derzeit viertbeste ÖSV-Athletin dieser Saison hätte sie sich rein sportlich gute Hoffnungen auf ein Ticket für Olympia machen können. Riegler war bereits 2002 in Salt Lake City (USA) mit von der Partie, auch 2010 in Vancouver (Kanada) und 2014 in Sotschi (Russland) konnte sie ihr Können zeigen. Eine Medaille schaute dabei nie heraus – und dabei wird es wohl auch bleiben. Es sollten die letzten Olympischen Spiele ihrer einmaligen Karriere werden. Doch die Behörden machten ihr einen Strich durch die Rechnung.

1G-Regel für heimische Sportler

Denn das ÖOC beschloss, ausschließlich “geimpfte” Sportler zu den Spielen zu entsenden. Das heißt konkret: Offenbar schauen Vermeider der Gen-Therapien auch dann durch die Finger, wenn sie eine Genesung hinter sich haben. Bis zur endgültigen Kader-Nominierung am 23. Jänner könnte Riegler nun noch per Druck von oben die Gen-Behandlung über sich ergehen lassen, um das Saison-Highlight nicht zu verpassen.

Auch für Skifahrerin Franziska Gritsch – die allerdings derzeit auch sportlich nicht qualifiziert wäre – ist der Olympiatraum wohl vorbei. Diese setzte bereits im November bei zwei Amerika-Rennen aus, hätte infolge einer kürzlichen Infektion nun aber zumindest einen 2G-Status erfüllt. Besonders absurd am neuen 1G-Erlass: Zuletzt produzierten auch mehrere österreichische Skiläufer trotz “Impfung” einen positiven Corona-Test…

China-Regel: 2G oder dreiwöchige Quarantäne

Ein 2G-Status ermöglicht laut den chinesischen Behörden eine schikanefreie Teilnahme an den Bewerben in Peking. Für Athleten, die weder gespritzt noch genesen sind, gibt es aber eine zweite Option. Diese können, sofern nominiert, auch eine dreiwöchige Quarantäne vor Ort einlegen. Damit übertreffen Österreichs Sportverbände nun auch offiziell die Corona-Regeln des kommunistischen China.

Von der Quarantäne-Option macht etwa Rieglers Boarder-Kollegin Patrizia Kummer (34) aus der Schweiz Gebrauch. Die Olympiasiegerin von 2014 in Sotschi (Russland) entschied sich ebenfalls aus persönlichen Gründen gegen eine Teilnahme am Impf-Experiment. Wie Riegler war sie bereits vor vier Wochen eine Leidtragende, als bei einem Weltcup-Rennen in Südtirol kurzfristig von 2,5G (PCR-Test) auf eine 2G-Regel umgestellt wurde.

Verband kündigte bereits mehreren Trainern

Die faktische “1G-Regel” macht im ÖSV bereits seit einiger Zeit Schule. Erst kurz vor Weihnachten musste der Co-Trainer der heimischen Skisprung-Damen, Romed Moroder, seinen Hut nehmen. Man stelle auch ihm bereits klar, dass er nur mit der Impfung zu Olympia fahren darf. Das kam für den gebürtigen Südtiroler aus dem Grödner Tal aber nicht infrage. Bei Abweichungen von der Corona-Diktatur kennt der Skiverband kein Pardon: Schon im Dezember 2020 feuerte man einen beliebten Skisprung-Trainer, weil er im Büro seine Maske abnahm – Wochenblick berichtete."

Quelle: Wochenblick

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