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6 Mal Gold für die deutsche Nationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen

Archivmeldung vom 19.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Weltmeister: Marcel Hassemeier, Christian Ertel, Kai-Uwe Schirmer, Danny Wieck und Adrian Flügel (v.l.). Bild: "obs/DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft/Sascha Walther"
Weltmeister: Marcel Hassemeier, Christian Ertel, Kai-Uwe Schirmer, Danny Wieck und Adrian Flügel (v.l.). Bild: "obs/DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft/Sascha Walther"

Die Nationalmannschaft der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Frankreich sechs Goldmedaillen gewonnen. Während der Hallen-Wettbewerbe am Mittwoch und Donnerstag (17./18.9.) im Antigone Pool Montpellier gewannen Deutschlands Spitzenathleten im Rettungssport zudem je zweimal Silber und Bronze.

Vor allem die deutschen Herren konnten auf ganzer Linie überzeugen. Marcel Hassemeier aus Schwerte und Danny Wieck aus Stralsund siegten beide in zwei Einzeldisziplinen. Gemeinsam mit ihren Teamkameraden Adrian Flügel (Magdeburg), Kai-Uwe Schirmer (Schloß Holte-Stukenbrock) und Christian Ertel (Stralsund) holten sie in den Staffeln jeweils mit neuem Weltrekord zwei weitere Titel. "Unser Ziel war es, hier Gold zu holen. Dass es gleich sechs Titel geworden sind, damit konnten wir nicht rechnen", war Bundestrainerin Susanne Ehling positiv überrascht.

Die deutschen Damen gewannen zum Auftakt der Wettbewerbe am Mittwoch eine Bronzemedaille in der Staffel. Zudem gelangen mehrere Finalteilnahmen und zwei neue deutsche Rekorde. Ehling: "Unsere Frauen haben die Erwartungen erfüllt und viele wertvolle Punkte für die Nationenwertung gesammelt. Für so enorm stark besetzte Mannschaften wie Frankreich oder Neuseeland reicht es aber nicht."

In der Nationenwertung liegt Deutschland vor den Wettbewerben im Freigewässer am Strand Couchant/La Grande Motte auf dem fünften Rang (332 Punkte) - mit deutlichem Vorsprung vor den Niederlanden (226). Die Führung hat mit 424 Punkten Titelverteidiger Neuseeland übernommen. Dahinter liegen die Franzosen (411), die am Donnerstag mit fünf Goldmedaillen (dreimal mit Weltrekord) die voll besetzte Halle in Montpellier zum Kochen brachten. Australien (Rang 4), traditionell eine besonders starke Freigewässernation wird versuchen, das Duo am kommenden Wochenende noch einzuholen. Für die DLRG Nationalmannschaft geht es darum, so viele Punkte wie möglich zu holen, um sich am Ende einen Platz unter den europäischen Top-Nationen zu sichern. Insgesamt nehmen 45 Nationalteams an den Weltmeisterschaften teil.

4 Mal Gold für Wieck und Hassemeier

Nach drei Weltmeistertiteln am ersten Tag, darunter zwei in den Staffeln, schraubten Marcel Hassemeier und Danny Wieck ihre persönliche Bilanz am Donnerstag auf vier goldene Plaketten hoch. Hassemeier siegte überlegen über die 200 Meter Super Lifesaver in 2:05,89 Minuten und verbesserte damit seine eigene Weltbestzeit. Zudem holte er Silber über 100 Meter Retten mit Flossen. Am Mittwoch hatte er den Titel über 100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter errungen. Adrian Flügel schlug direkt nach ihm an und sorgte für einen deutschen Doppelerfolg in dieser Disziplin. "Ich habe mich hier im Becken sehr wohl gefühlt und freue mich riesig, dass ich meine Leistungen von den World Games wiederholen konnte." Der 24-Jährige hatte 2013 bei den Weltspielen der nicht-olympischen Sportarten ebenfalls vier Goldmedaillen und eine Silbermedaille gewonnen und war dort der erfolgreichste Sportler.

Weltrekordhalter Danny Wieck siegte am Donnerstag über 50 Meter Retten einer Puppe in 0:28,83 Minuten. Am Tag zuvor holte er sich den Titel in der Disziplin 100 Meter kombinierte Rettungsübung (1:00,52min). "Ich bin überglücklich, die vergangenen beiden Tage waren aus sportlicher Sicht die besten meines Lebens", sagte der 23-jährige Sportsoldat.

Weltrekorde in den Staffeln

Erfolge gab es auch für die 4x50 Meter Hindernis- und die 4x25 Meter Puppenstaffel der Herren. Beide Quartette schwammen am Mittwoch bereits im Vorlauf Weltrekord und konnten am Nachmittag die Bestzeiten in den Finals nochmals verbessern. "In den vergangenen Wochen haben die Jungs im Training viel an der Abstimmung in den Staffeln gefeilt. Die harte Arbeit hat sich jetzt ausgezahlt", so die Bundestrainerin. Mit der Bronzemedaille in der 4x25 Meter Gurtretterstaffel gelang den Herren ein weiterer Erfolg.

Bronze für Hallenserinnen

Bronze gab es am Mittwoch auch für die Puppenstaffel der Damen mit Anke Palm, Stephanie Kasperski, Jessica Luster und Julia Schatz (alle Halle an der Saale). Kurz zuvor hatte das deutsche Quartett in der Hindernisstaffel als Vierte noch knapp den Platz auf dem Podium verfehlt. Stephanie Kasperski belegte im Finale über 100 Meter Retten mit Flossen den achten Rang. Im Vorlauf schwamm sie einen neuen deutschen Rekord in 0:56,30 Minuten. Jessica Luster schlug über 200 Meter Super Lifesaver als Sechste an. Die Gurtretterstaffel erkämpfte sich den fünften Platz.

Quelle: DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (ots)

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