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David Welde holt Silber im Sprint

Archivmeldung vom 01.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
David Welde Bild: DSV
David Welde Bild: DSV

In Predazzo endete der Sprintwettkampf, der zu einem wahren Krimi wurde, mit einer Silbermedaille für David Welde! Dem Sachsen, der sich bereits vor 2 Tagen Bronze im Einzel sicherte, gelang auf der Schanze mit 93,5 m ein guter Sprung, der ihm zu einer aussichtsreichen Startposition verhalf.

Mit einem Rückstand von 49 Sekunden durfte er im Langlaufstadion in Lago Di Tesero als Achter auf die 5 Kilometer lange Strecke. Stets nach vorne orientiert machte David auf die Führenden Boden gut und lag zur Halbzeit auf Position 6.

Dann wurde die entscheidende Rennphase eingeläutet: An der Spitze bildete sich eine 4-köpfige Gruppe, der neben David und Martin Fritz/AUT sowie Tomas Portyk auch der laufstarke Österreicher und Juniorenweltmeister im Einzel, Philipp Orter, angehörte. Am letzten Anstieg zog Orter das Tempo an und versuchte sich abzusetzen. Zu seiner Überraschung ließen sich David sowie sein Landsmann Martin Fritz nicht abschütteln, blieben dem Kärtner vorerst auf den Fersen und der Kampf um Gold, Silber und Bronze gestaltete sich weiter spannend.

300 Meter vor dem Ziel schien dem Österreicher die Goldmedaille sicher, aber David hatte den Sieg noch nicht abgeschrieben und startete sensationell auf der Zielgeraden einen letzten Angriff! In einem an Spannung nicht mehr zu überbietenden Zieleinlauf musste schließlich das Photofinnish zu Rate gezogen werden, dessen Auswertung zu Gunsten von Philipp Orter entschied. Martin Fritz/AUT sicherte sich Bronze.

Jakob Lange vom WSV Kiefersfelden nahm den Lauf als 17 mit einem Rückstand von 1:26 Minuten auf, absolvierte ein gutes Rennen und überquerte schließlich als 10. die Ziellinie. Die beiden weiteren Starter des DSV-Quartett Terence Weber und Tom Lubitz, der als 9. ins Rennen durfte, jedoch kurz nach dem Start mit Stockbruch zu Fall kam, belegten im Feld der 56 Teilnehmer die Plätze 17 und 22.

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Quelle: DSV

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