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VfB Stuttgart sucht weitere Investoren

Archivmeldung vom 10.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Die Bundesliga-Zweitligist VfB Stuttgart sucht weitere Investoren, die sich an der Profiabteilung des Vereins beteiligen könnten. "Wir sind schon länger in Gesprächen mit weiteren Unternehmen, die wir uns als strategische Partner vorstellen könnten", sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger der "Süddeutschen Zeitung".

Hier und da gebe es "eine romantische Vorstellung: Wir gehen einfach mal zu den vielen Weltmarktführern aus unserer Region und die geben uns viel Geld - aber das ist nicht so." Der Autohersteller Daimler übernahm 2017 als Ankerinvestor 11,75 Prozent der Anteile an der VfB Stuttgart 1893 AG und zahlte dafür etwa 40 Millionen Euro. Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth ist seitdem im Aufsichtsrat. Hitzlsperger dämpfte Erwartungen, frisches Geld führe sehr schnell zu mehr Erfolg: "Viel Geld hilft nicht automatisch viel. Es erhöht lediglich die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg", sagte er. Der VfB-Chef betonte gleichzeitig, dass die Mannschaft in die erste Liga aufsteigen müsse: "Wir sind in der zweiten Liga, aber das Selbstverständnis hier in der Region ist ein völlig anderes."

Er fügte an: "Wir könnten ein weiteres Jahr in der zweiten Liga finanziell stemmen. Das ist zwar beruhigend, aber das wollen wir natürlich nicht. Wir wollen in die erste Liga." Der Abstand zu den Clubs, mit denen man sich messen sollte - Frankfurt, Hoffenheim, Wolfsburg - werde sonst immer größer. Es werde immer schwieriger aufzuholen, wenn man einmal abgehängt sei. Hitzlsperger, der früher selbst aktiver Fußballer war und mit dem VfB dessen letzte Deutsche Meisterschaft errungen hat, kritisierte auch den wachsenden Einfluss von Spielerberatern: "Die Beraterszene hat starken Einfluss auf den Fußball. Es drängen immer mehr Menschen auf den Markt, weil sie glauben, schnell viel Geld verdienen zu können. Der Fußball interessiert manche davon gar nicht mehr", sagte er der SZ.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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